Bericht zur Radtour „radeln und tadeln“

jungeAm 15.09.2013 fand in der Region Müncheberg (Eggersdorf)-Gölsdorf-Tempelberg eine Fahrraddemo „radeln und tadeln!“ statt. Veranstaltet und organisieret wurde die Aktion von der Dörfergemeinschaft gegen die Hähnchenfabrik in Steinhöfel (Landkreis Oder-Spree) und der Bürgerinitiative Müncheberg e.V. (Landkreis Märkisch-Oderland). Anlass der Demonstration sind die Vorhaben der Tierschlachtindustrie in der Region, Massentierhaltungsanlagen neu zu errichten bzw. massiv zu erweitern und sie nach industriellen Maßstab ausgebauen zu lassen. Weiterlesen

Kohlekritische Radtour macht Stopp bei CCS-Widerständlern in Beeskow: „Meilenstein des Bürgerprotestes in Deutschland“

25 Radfahrer der „Reclaim-Power-Tour“ machten am 22. Juli einen Stopp in Buckow bei Beeskow und informierten sich bei der Bürgerinitiative „CO2-Endlager stoppen“ über die den Widerstand gegen die CO2-Verpressung in Ostbrandenburg. Erstmalig starten diesen Sommer zwei große Fahrradkarawanen im Zeichen von Energiekämpfen. Beide Routen firmieren als Reclaim Power Tour und enden gemeinsam im Klimacamp im Rheinland. Die Nordroute startet am 21. Juli 2013 im vom Tagebau bedrohten Lausitz Dorf Proschim: „Wir stoppen an Orten, in denen sich Menschen für dezentrale, ökologische und sozial gerechte Energieversorgung einsetzen, für ökologischen Landbau und nachhaltiges Wirtschaften“, berichtete Teilnehmerin Antje Mensen. Weiterlesen

Redebeitrag vom Friedensnetz Frankfurt (Oder) zum 27. Gedenktag an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

922875_597373726941183_1587526238_nZeitgleich mit Menschen in mehr als 70 europäischen Städten stehen wir hier an der Oder zu dieser Kerzenaktion zusammen. Wir gedenken der Opfer dieser Katastrophen, organisieren Hilfe und setzen uns für den generellen Ausstieg aus der Atomindustrie ein! Wir stellen uns damit nicht nur gegen das Vergessen, sondern auch gegen die Verharmlosung.

Am Anfang der Nuklear-Industrie steht der Abbau von Uran, dazwischen steht der Atomreaktor als Stromerzeuger und am Schluss der Müll. Wir dürfen aber nicht ein zweites Produkt dieser unsäglichen Kette vergessen: Die Uranmunition und die Atombombe. Weiterlesen

Ostbrandenburger Bürgerinitiativen protestieren auf Großdemo in Berlin gegen industrielle Landwirtschaft

Anlässlich der internationalen Landwirtschaftsmesse „Grüne Woche“ protestierten bei eisiger Kälte im Berliner Regierungsviertel rund 25.000 Demonstranten gegen eine zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft. Unter dem Motto „Wir haben es satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt!“ zogen bereits im dritten Jahr in Folge die Teilnehmer mit Transparenten und in teils phantasievollen Kostümen vom Berliner Hauptbahnhof durch das Regierungsviertel zum Bundeskanzleramt. Bauern, Verbraucher und Imker demonstrierten gemeinsam dafür, nicht die Interessen der Industrie in den Mittelpunkt der Politik zu stellen sondern die Interessen von Verbrauchern und Landwirten, der Tiere sowie des Natur- und Umweltschutzes. Darunter waren auch etwa 100 Menschen aus Ostbrandenburg aus den Landkreisen Märkisch Oderland (MOL) und Oder-Spree (LOS). Insbesondere rund um Müncheberg sind derzeit stark umstrittene Mastanlagen für Schweine und Hähnchen geplant. So sollen allein in der Gemeinde Steinhöfel die industrielle Intensivzucht von ca. 420.000 Hähnchen und in Eggersdorf bei Müncheberg von etwa 10.000 Schweinen betrieben werden. In der Region gibt es gegen den Ausbau der Industrie-Mastanlagen massiven Widerstand der Anwohner. Weiterlesen

Geplante Hähnchenfabrik in Steinhöfel: Initiative regt mehr Transparenz an

Anlässlich des möglichen heutigen Scopingtermins (Eröffnung Planverfahren) für die Hähnchenmastanlage kritisiert die »Dörfergemeinschaft gegen die Hähnchenfabrik in Steinhöfel« die Informationspolitik der Gemeinde.  »Wir wissen weder wo der Scopingtermin stattfindet noch was konkret behandelt wird oder wer überhaupt dazu eingeladen wird«, sagte Kerstin Hellmich. Einzig der Termin war durch den Bauamtsleiter der Gemeinde Steinhöfel  Ralf Artelt bei einer Einwohnerfragestunde  am 10. Dezember 2012 in Tempelberg bekannt geworden. Bei dem so genannten Scopingtermin treffen sich die am Verfahren Beteiligten und beratschlagen, welche Untersuchungen für die eventuelle Erteilung der Genehmigung zum Bau der überdimensionierten Anlage einzureichen sind. Weiterlesen