Erfolgreiche Blockaden überschattet von Polizeigewalt – Massenblockaden verkürzen Naziaufmarsch / Schwerverletzte durch Polizeibrutalität

Mehr als 500 engagierte Bürger_innen aus Frankfurt (Oder) und darüber hinaus haben sich am Samstag, den 10.11.2012, einem Aufmarsch der neonazistischen NPD in Frankfurt (Oder) in den Weg gestellt. So wurde verhindert, dass die Nazis einen Tag nach dem 9. November (Gedenktag für die Opfer der Reichspogromnacht) durch die Frankfurter Innenstadt bis zur polnischen Grenze marschieren konnten. Das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ und die Stadt Frankfurt (Oder) hatten gemeinsam zu Protesten aufgerufen.

An den Aktionen beteiligten sich Antifaschist_innen unterschiedlichster Couleur von beiden Seiten der Oder. Einen besonderen Höhepunkt stellte die Rede von Jan Paciejewski auf der zentralen Kundgebung dar. Jan Paciejewski befreite 1944 mit einer polnischen Partisaneneinheit das Vernichtungslager Majdanek und beteiligte sich am vergangenen Samstag an den Blockaden gegen die neuen Nazis. Auch Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke und der Stadtverordnetenvorsteher Peter Fritsch nahmen solidarisch an den Blockaden teil.

Das Bündnis kritisiert scharf das brutale Vorgehen der anwesenden Polizei aus mehreren Bundesländern. Abseits der Hauptblockade wurden im Verlauf des Tages mehrere Personen durch Polizeigewalt verletzt; mindesten fünf Demonstrant_innen mussten teilweise stationär im Krankenhaus behandelt werden. Eine friedliche Blockade wurde mit unverhältnismäßiger Gewalt aufgelöst. Polizist_innen setzten eigenmächtig das Versammlungsrecht außer Kraft und verwehrten Bürger_innen die Teilnahme an einer angemeldeten Kundgebung des Bündnisses „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“. Sie behinderten damit den demokratischen Protest in Hör- und Sichtweite. Demonstrant_innen, die auf dem Weg zu einer weiteren Kundgebung waren und ihr demokratisches Recht auf Versammlung nutzen wollten, wurden ohne jede Vorwarnung von Polizist_innen mit Schlagstöcken und Pfefferspray angegriffen und teilweise schwer verletzt. Mindestens eine Person erlitt dabei durch einen gezielten Tonfa-Schlag zum Kopf schwere Verletzungen.

Bei der Rückreise von Bürger_innen aus anderen Brandenburger Städten und Berlin kam es am Bahnhof Erkner zu gewalttätigen Übergriffen durch die Bundespolizei. Demonstrant_innen wurden gewaltsam aus dem Zug gezogen und zu Boden geprügelt. Dabei erlitt eine Person einen epileptischen Anfall und musste auf der Intensivstation behandelt werden. Die Beamt_innen der Bundespolizei verwehrten medizinischem Fachpersonal zunächst den Zugang und damit die Hilfe für den Betroffenen. Die betroffenen Personen hatten auf Grund von abfälligen Kommentaren der Polizeibeamt_innen den Eindruck, dass es sich bei der Polizeigewalt um „gezielte Racheaktionen wegen den erfolgreichen Blockaden“ handelte.

Diese Ereignisse müssen in einer Kontinuität betrachtet werden in der Gegendemonstrant_innen auf der Rückreise von antifaschistischen Demonstrationen während der Zugfahrt willkürlichen Polizeimaßnahmen ausgesetzt sind.

„Wir freuen uns über den starken Zuspruch und den Mut engagierter Bürger_innen, sich an unserem Protest und den Blockaden zu beteiligen. Jedoch sind wir schockiert und betroffen über das zum Teil brutale Vorgehen der Polizei. Wie eingesetzte Beamte mit antifaschistischem, demokratischem Protest umgehen, ist völlig inakzeptabel. Wir fordern eine lückenlose Aufklärung der skandalösen Maßnahmen. Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen.“, so Janek Lassau, Sprecher des Bündnisses „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“.

Frankfurt (Oder), den 12.11.2012

Bündnis „Kein Ort den Nazis in Frankfurt (Oder)“

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Wehret den Anfängen!

Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ ruft zum Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns auf / Zentrale Kundgebung am 10.11. um 9:00 Uhr in der  Heilbronner Straße vor dem Kaufland /  NPD-Aufmarsch in Wolgast unter Auflagen genehmigt

Am 9. November 1938 brannten Synagogen, wurden jüdische Geschäfte ausgeplündert und jüdische Mitbürger misshandelt, in Konzentrationslager verschleppt und ermordet – auch in Frankfurt (Oder). Was an diesem Tag und den darauffolgenden der Naziherrschaft zerstört wurde, ist irreparabel. Das jüdische Leben und die jüdische Kultur der Vorkriegszeit sind unwiderruflich durch die Shoah ausgelöscht worden. Die Mitbürger*innen von einst können nicht mehr in unserer Mitte alt werden.

„Wehret den Anfängen! Faschistisches und Neonazistisches Gedankengut geht von der Ungleichwertigkeit von Menschen aus und mündet in Mord und Totschlag“, so Janek Lassau, Sprecher des Bündnisses „Kein Ort für Nazis Frankfurt (Oder)“.

Sojusz „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ wzywa do upamiętnienia ofiar narodowo-socjalistycznego rasistowskiego szaleństwa/ Centralny wiec 10.11 o godz. 9:00 na ul. Heilbronner Straße przed supermarketem Kaufland/ Pochód z pochodniami w Wolgast zgłoszony przez NPD zakazany

9 listopada 1938 płonęły synagogi, żydowskie sklepy były plądrowane, a obywatele pochodzenia żydowskiego maltretowani, deportowani do obozów koncentracyjnych i mordowani – również we Frankfurcie nad Odrą. Szkody dokonane tego dnia i w trakcie całych rządów nazistowskich, są nienaprawialne. Shoah nieodwracalnie zniszczyła żydowskie życie i żydowską kulturę czasów przedwojennych. Naszym dawnym współmieszkańcom nie było dane zestarzeć się wśród nas.

„Zwalczajmy zło w zarodku! Faszystowska i neonazistowska ideologia zakłada nierówność ludzi i kończy się mordem i zabójstwami“, powiedział Janek Lassau, rzecznik Sojuszu „Kein Ort für Nazis Frankfurt (Oder)“.

Odpowiedzią na próby wkroczenia nazistów i ich haseł w sam środek społeczeństwa musi być przeciwstawienie im kultury antyfaszystowskiej i demokratycznej. Dlatego też Sojusz „Kein Ort für Nazis Frankfurt (Oder)“ wzywa do zapobiegnięcia zgłoszonemu na 10 listopada marszowi neonazistów za pomocą masowych, pokojowych blokad.

Centralny wiec, na który zapraszają zarówno Sojusz „Kein Ort für Nazis Frankfurt (Oder)“, jak i miasto Frankfurt nad Odrą, rozpocznie się o godzinie 9:00 na ulicy Heilbronner Straße przed supermarketem Kaufland.

Ważnym jest przeciwstawić się rasizmowi i neonazismowi wszędzie i każdego dnia – również w meklemburskim mieście Wolgast. 9 listopada NPD chciała zorganizować przemarsz z pochodniami przed miejscowym ośrodkiem dla uchodźców. Wśród części tamtejszych mieszkańców panowały nastroje podobne do pogromu, które dodatkowo podsycała NPD. Przemarsz został najpierw zakazany, ale neonaziści otrzymali jednak zezwolenie pod warunkiem spełnienia dodatkowych wymagań. „Wyrażamy solidarność z uchodźcami i kampanią „Stop rasistom! Solidarność z uchodźcami“, która planuje akcje protestacyjne. Demonstracja w rocznicę pogromu „nocy kryształowej“ w pobliżu ośrodka dla uchodźców jest nieakceptowalną prowokacją.“

Frankfurt nad Odrą, dnia 8.11.2012
Sojusz „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ Weiterlesen

„Uns trennt nicht Nationalität, uns eint der Kampf gegen den Faschismus!“

Antifaschistische Bündnisse „ Porozumienie 11 listopada“ aus Warschau und „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder) solidarisieren sich / Antifaschist*innen zu beider Seiten der Oder wollen sich an Protesten gegen Neonazis beteiligen

Das antifaschistische Bündnis „Porozumienie 11 listopada“ unterstützt das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“. In einer Erklärung heißt es „Uns trennt nicht Nationalität, uns eint der Kampf gegen den Faschismus!“. Gemeinsam wollen Antifaschist*innen von beiden Seiten der Oder rassistische Aufmärsche von Neonazis verhindern.

Am 10. November will die NPD unter dem Motto „Raus aus dem Euro! Grenzen dicht!“ aufmarschieren. „Unser Ziel ist es, dass die Nazis keinen Meter laufen!“, so Janek Lassau, Sprecher des Bündnisses. Mit friedlichen Massenblockaden plant das Bündnis „Kein Ort für Nazis Frankfurt (Oder)“ den Aufmarsch der Rechten zu verhindern. Den Aufruf des Bündnisses unterzeichneten bereits 87 Organisationen und 82 Einzelpersonen, darunter auch der stellvertretende Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Helmuth Markov.

Für den 11. November haben Ultra-Nationalisten einen sogenannten „Marsch der Unabhängigkeit“ in Warschau und Wrocław angekündigt. Das antifaschistische Bündnis „Porozumienie 11 listopada“ plant mit einer Demonstration unter dem Motto: „Gemeinsam gegen Faschismus und Nationalismus!“, sich dem menschenverachtenden Gedankengut entgegenzustellen. Das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ solidarisiert sich mit den Protesten. „Unsere Antwort auf faschistisches Gedankengut ist solidarisches Handeln!“, so Lassau. „Deshalb sind wir in unserem Kampf gegen Faschismus und Rassismus als Antifaschist*innen überall vereint.“, heißt es in der Erklärung des Bündnisses „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“.

Frankfurt (Oder), den 7.11.2012
Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“


Antyfaszystowskie koalicje „ Porozumienie 11 listopada“ z Warszawy i „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ solidarnie razem/ Antyfaszyści i antyfaszystki z obu stron Odry chcą wziąć udzał w protestach przeciwko neonazistom

Antyfaszystowska koalicja „Porozumienie 11 listopada“ wspiera Sojusz „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“. W oświadczeniu czytamy„Nie dzieli nas narodowość, lecz łączy walka przeciwko faszyzmowi!“. Antyfaszyści i antyfaszystki po obu stronach Odry chcą wspólnie zapobiec rasistowskim przemarszom neonazistów.

10 listopada NPD chce przemaszerować przez Frankfurt nad Odrą pod hasłem „Wyjść z UE! Zamknąć granice!“. „Naszym celem jest to, by naziści nie przesunęli się nawet o metr!“, powiedział Janek Lassau, rzecznik Sojuszu. Sojusz „Kein Ort für Nazis Frankfurt (Oder)“ chce zapobiec przemarszowi skrajnej prawicy za pomocą pokojowych, masowych blokad. Apel Sojuszu podpisało już 87 organizacji und 82 osób prywatnych, w tym wicepremier kraju związkowego Brandenburgii, Helmuth Markov.

Na dzień 11 listopada ultranacjonaliści zarejestrowali w Warszawie i we Wrocławiu tzw. „Marsz Niepodległości“ . Antyfaszystowska koalicja „Porozumienie 11 listopada“ planuje w ramach demonstracji pod hasłem: „Wspólnie przeciwko faszyzmowi i nacjonalizmowi” przeciwstawić się ideologii dyskryminującej ludzi. Sojusz „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ solidaryzuje się z tymi protestami. „Naszą odpowiedzią na ideologię faszystowską są solidarne działania!“, powiedział Lassau. „Dlatego jednoczymy się ze wszystkimi antyfaszystkami i antyfaszystami w naszej walce przeciwko faszyzmowi i rasizmowi“, czytamy w oświadczeniu Sojuszu „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“.

Frankfurt nad Odrą, dnia 7.11.2012
Sojusz “Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)”

Bürgerforum gegen Rechts

Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ veranstaltet Diskussionsveranstaltung zum Thema Blockaden / Bürger_innen wollen Neonaziaufmarsch blockieren

Am vergangenen Donnerstagabend fanden sich etwa 40 Interessierte in den Räumen der Europa-Universität Viadrina ein, um gemeinsam über die anstehende Demonstration von Neonazis in Frankfurt (Oder) und der Blockade als eine mögliche Gegenstrategie zu diskutieren. Das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ ruft dazu auf, den Naziaufmarsch am 10. November in der Stadt mit friedlichen Massenblockaden zu verhindern.

Als Gäste für das Podium waren Ingo Schaper vom Ökumenischen Rat Frankfurt (Oder), Janek Lassau vom Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“, sowie Steffen Jakkutek, Mitglied der CDU Rheinsberg, geladen. Letzterer musste sein Kommen kurzfristig absagen. Die knapp anderthalbstündige Diskussion wurde moderiert von Jonas Frykman vom „Aktionsbündnis Brandenburg gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit“.
Nach ersten Eingangsstatements wurde zusammen mit dem Publikum diskutiert, ob friedliche Blockaden ein geeignetes Mittel gegen neonazistische Propaganda darstellen.

Sojusz “Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)” zorganizował dyskusję na temat obywatelskich blokad przemarszu neonazistów

W miniony czwartek około 40 zainteresowanych spotkało się na Uniwersytecie Europejskim Viadrina, by wspólnie dyskutować o nadchodzącej demonstracji neonazistów we Frankfurcie nad Odrą i o blokadach jako jednej z możliwych strategii przeciwko przemarszowi. Sojusz „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ wzywa do powstrzymania przemarszu neonazistów 10.11 za pomocą pokojowych, masowych blokad.

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Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ erfährt breite Unterstützung

Der stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister des Landes Brandenburg, Helmuth Markov, unterzeichnet den Aufruf des Bündnisses „Kein Ort für Nazis Frankfurt (Oder)“. Das Bündnis will an den Erfolg vom 24. März dieses Jahres anknüpfen und wiederholt einen Naziaufmarsch am 10.11.2012 mit friedlichen Massenblockaden verhindern. Auch Helmuth Markov sieht es als unerlässlich an, gegen die Demonstration der NPD in Frankfurt (Oder) vorzugehen und deren faschistischer Ideologie und Praxis entschieden entgegenzutreten. Er unterstützt vorbehaltlos das zivilgesellschaftliche Engagement des Bündnisses.

Außer dem Finanzminister unterstützen mehrere Landes- und Bundestagsabgeordnete sowie Mitglieder des Europäischen Parlaments das Bündnis. Das Rückgrat des Bündnisses bildet jedoch die Zivilgesellschaft zu beiden Seiten der Oder. Im Aufruf heißt es: „Das Bündnis „Kein Ort für Nazis  Frankfurt (Oder)“ besteht aus unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Akteuren_innen der Städte Frankfurt (Oder) und Słubice sowie des Landes Brandenburg. Hier finden sowohl Bürger_innen als auch Kirchen, Gewerkschaften, Parteien, antifaschistische Initiativen und Vereine ihren Platz.“. Mittlerweile haben bereits 68 Organisationen und 65 Einzelpersonen aus der ganzen Grenzregion und darüber hinaus den Aufruf unterstützt.

„Wir freuen uns, dass es wieder gelungen ist, ein so breites Bündnis von Antifaschist_innen und Demokrat_innen aufzustellen. Erfreulich ist besonders, dass wir auch die Landespolitik solidarisch an unserer Seite wissen. Wir empfinden das als Würdigung der Brandenburger Zivilgesellschaft und ihres antifaschistischen Engagements. Gemeinsam werden wir den Naziaufmarsch am 10. November verhindern!“ so Janek Lassau, Sprecher des Bündnisses „Kein Ort für Nazis Frankfurt (Oder)“.

Wicepremier i minister finansów kraju związkowego Brandenburgii, Helmuth Markow, podpisał apel Sojuszu „Kein Ort für Nazis Frankfurt (Oder)“. Sojusz chce nawiązać do sukcesu 24 marca br. i ponownie, za pomocą pokojowych, masowych blokad zapobiec przemarszowi neonazistów 10.11.2012. Również Helmuth Markow uważa za nieodzowne, wystąpić przeciwko demonstracji NPD we Frankfurcie nad Odrą oraz zdecydowanie przeciwstawić się ich faszystowskiej ideologii i działaniom. W pełni wspiera on obywatelskie zaangażowanie sojuszu.

Poza ministrem finansów sojusz wspiera wielu członków Bundestagu oraz parlamentów krajów związkowych, jak również Parlamentu Europejskiego. Głównym filarem sojuszu jest jednakże społeczeństwo obywatelskie po obu stronach Odry. W apelu przeczytać można: „Sojusz „Kein Ort für Nazis Frankfurt (Oder)“ („Frankfurt nad Odrą nie jest miejscem dla nazistów“) składa się z wielu organizacji z Frankfurtu nad Odrą, Słubic i kraju związkowego Brandenburgii zajmujących się promocją społeczeństwa obywatelskiego. W inicjatywie naszej odnaleźć się mogą kościoły i wspólnoty wyznaniowe, związki zawodowe, partie, inicjatywy antyfaszystowskie, stowarzyszenia, jak również osoby prywatne“. Na chwilę obecną apel poparło 68 organizacji i 65 osób prywatnych z całego regionu przygranicznego.

„Cieszy nas to, że ponownie udało nam się powołać do życia tak szeroki demokratyczny i antyfaszystowski sojusz. Szczególnie cieszy nas fakt, że również przedstawiciele  i przedstawicielki lokalnej polityki solidarnie stoją po naszej stronie. Odbieramy to jako uhonorowowanie społeczeństwa obywatelskiego Brandenburgii i jego antyfaszystowskiego zaangażowania. Razem zapobiegniemy przemarszowi nazistów 10 listopada!“, powiedział Janek Lassau, rzecznik Sojuszu „Kein Orf für Nazis Frankfurt (Oder)“.

Antifaschist*innen zu beiden Seiten der Oder wollen Neonaziaufmarsch verhindern

Am 10.11.2012 wollen Neonazis unter dem Motto „Raus aus der EU und Grenzen dicht“ in Frankfurt (Oder) aufmarschieren.

Es ist es die Aufgabe aller Bürger_innen, der menschenverachtenden Ideologie der Neonazis ein deutliches Zeichen der Solidarität entgegenzusetzen.

Gegenwärtig betreibt die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD), welche die Demonstration angemeldet hat, offen eine Politik, um antieuropäische und antipolnische Ressentiments zu schüren. Erst vor kurzem organisierte der Kreisverband Märkisch-Oderland eine Aktionswoche unter eben dem Motto „Raus aus der EU und Grenzen dicht“ sowie eine Kampagne zum Thema Grenzkriminalität. Mit haltlosen Vorurteilen versuchen sie so ein Klima der Angst und des Hasses gegenüber Polen zu schaffen.

Das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ stellt sich dem entschlossen entgegen. Mit friedlichen Massenblockaden soll der Neonaziaufmarsch verhindert werden. Es soll an den Erfolg des 24.03.2012 angeknüpft werden; damals konnte ein Naziaufmarsch durch friedliche Massenblockaden verhindert werden. Dieser Tag bewies bereits die grenzenlose Solidarität der antifaschistischen Bürger_innen der beiden Städte Frankfurt (Oder) und Slubice.

„Nicht die unterschiedliche Nationalität trennt uns sondern der Antifaschismus, eint uns! Wir freuen uns deshalb ganz besonders, dass auch ehemalige polnische Widerstandskämpfer_innen, die 1945 an der Seite der Roten Armee Deutschland vom Faschismus befreit haben, unsere antifaschistischen Bestrebungen unterstützen und an ihnen teilnehmen werden. Damit möchten wir auch ein Signal setzten, dass unsere antifaschistischen Aktivitäten das Vermächtnis der historischen Kämpfe der polnischen Widerstandskämpfer, die zur Befreiung zahlreicher Zwangsarbeiter_innen und Häftlinge aus deutschen Konzentrationslagern beigetragen haben, gewürdigt und nicht in Vergessenheit geraten.“, so Janek Lassau, Sprecher des Bündnisses „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“.

„Ich unterstütze das antifaschistische Bündnis, da ich auf Grund faschistischer Verbrechen mehr als 16 Familienmitglieder verloren habe. Wichtig ist angesichts wieder auftretender neofaschistischer Bewegungen, dass unser Kampf gegen deutsche Faschisten auch heute fortgeführt wird, sowohl durch Polen als auch durch Deutsche, auf dass sich die Geschichte nicht wiederhole“, sagte Jan Paciejewski aus Slubice, ehemaliger Partisan der Bauern-Bataillone (BCh).

Das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ besteht aus unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Akteuren und konnte bereits zahlreiche Unterstützer_innen, auch in Polen, gewinnen. Das Bündnis stellt sich einer Politik entgegen, die Menschen als nicht gleichwertig erachtet und rassistische Hetze aufgrund von vermeintlich nationalen Zugehörigkeiten ausübt.
Frankfurt (Oder), den 24.10.2012

Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“

Dnia 10.11.2012 we Frankfurcie nad Odra Neonazisci chca zorganizowac demonstracje pod haslem „Wyjsc z Unii Europejskiej i uszczelnic granice”.

Zadaniem wszystkich obywateli jest solidarne, przeciwstawienie sie reprezentantom ideologii neonazistowskiej, nieprzyjaznej dla ludzi.

NPD (Nacjonalno – Demokratyczna Partia Niemiec), która równiez owa demonstracje zameldowala, uprawia aktualnie polityke podsycajaca nastroje antyeuropejskie i antypolskie. Niedawno zwiazek powiatowy Maerkisch Oderland zorganizowal tydzien promujacy akcje pod haslem „wyjsc z Unii Europejskiej i uszczelnic granice”, oraz kampanie na temat przestepczosci na granicy. Na podstawie nieuzasadnionych uprzedzen, próbuja wytworzyc klimat strachu i nienawisci wobec Polaków.

Sojusz „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ stanowczo sie tym haslom przeciwstawia. Za pomoca masowej i pokojowej blokady, demonstracja, która zaplanowali Neonazisci powinna zostac powstrzymana . W tym momencie nalezy przypomniec o sukcesie z dnia 24.03.2012, kiedy to dzieki masowym i pokojowym blokadom udalo sie tego dokonac i Neonazistom nie udalo sie przemaszerowac przez Frankfurt nad Odra. W ten dzien mieszkanki i mieszkancy obu miast, Frankfurtu nad Odra i Slubic udowodnili, ze solidarnosc bez granic jest mozliwa.

„To nie odmienna narodowosc nas dzieli, tylko antyfaszyzm nas laczy! Dlatego szczególnie cieszy nas, ze byli i byle dzialacze i dzialaczki polskiego ruchu oporu, którzy w 1945 roku z ramienia Armii Czerwonej uwolnily Niemcy od faszyzmu, wspieraja nasze antyfaszystowskie dazenia i aktywnie beda w nich uczestniczyc. Przy tym chcielibysmy równiez zaznaczyc, ze nasza antyfaszystowska dzialalnosc jest wyrazem szacunku dla dziedzictwa historycznej walki uczestników polskiego ruchu oporu, którzy doprowadzili do uwolnienia wielu przymusowych robotnic i robotników oraz wiezniów z niemieckich obozów koncentracyjnych i która to walka nie powinna popasc w zapomnienie.” Janek Lassau, rzecznik sojuszu „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“.

„Wspieram sojusz antyfaszytowski, poniewaz w wyniku zbrodni faszystów stracilem w mojej rodzinie ponad 16 czlonków. Wazne jest by w obliczu odradzania sie ruchów neonazistowskich nasza walka przeciwko niemieckim faszystom byla kontynuowana równiez dzisiaj, zarówno przez Polaków jak i Niemców, tak by historia sie juz nigdy nie powtórzyla“. Powiedzial Jan Paciejewski ze Slubic, byly partyzant Batalionów Chlopskich.

Do sojuszu naleza przedstawiciele i przedstawicielki róznorodnych organizacji spoleczenstwa obywatelskiego. Zebrali oni juz liczne glosy poparcia,w tym równiez w Polsce. Sojusz przeciwstawia sie polityce, która uznaje ludzi za nierównych. Wystepuje tez przeciwko rasistowskiej propagandzie opierajacej sie na rzekomych róznicach narodowosciowych.

Frankfurt nad Odra, 24.10.2012

Sojusz „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“

Naziaufmarsch am 10.11.2012 soll blockiert werden

Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ wirbt um Unterstützung  

Das breite zivilgesellschaftliche Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ hat sich zum Ziel gesetzt, mit friedlichen Massenblockaden die geplanten Veranstaltungen von Nazis am 10.11.2012 in Frankfurt (Oder) zu verhindern. Im Aufruf des Bündnisses heißt es dazu: „Das Bündnis erzielte am 24. März dieses Jahres einen großen Erfolg, als mit friedlichen Massenblockaden ein Neonaziaufmarsch in Frankfurt (Oder) verhindert werden konnte. Wir wollen an den Erfolg vom 24. März 2012 anknüpfen! Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, sich dem Neonaziaufmarsch entgegenzustellen.“

„Ziviler Ungehorsam hat sich als probates Mittel etabliert, um Naziaufmärsche zu verhindern.“, so Janek Lassau, Sprecher des Bündnisses „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“  Den Aufruf haben bereits zahlreiche Unterstützer_innen – sowohl Einzelpersonen als auch Initiativen und Organisationen – unterzeichnet. In Kürze wird es weitere Informationen zu den geplanten Gegenaktivitäten geben.

Szeroko zakrojony obywatelski sojusz „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ („Frankfurt nad Odrą nie jest miejscem dla nazistów“) postawił sobie za cel, zapobiec planowanemu zgromadzeniu nazistów 10.11.2012 we Frankfurcie nad Odrą za pomocą pokojowych, masowych blokad. W apelu sojuszu przeczytać można: „24 marca tego roku sojusz osiągnął ogromny sukces, kiedy to za pomocą pokojowych, masowych blokad skutecznie zdołano zapobiec przemarszowi neonazistów we Frankfurcie nad Odrą. Chcemy nawiązać do sukcesu z 24 marca 2012! Solidaryzujemy się z tymi wszystkimi, którzy wspierają nasz cel: przeciwstawić się przemarszowi neonazistów“.

„Obywatelskie nieposłuszeństwo ustanowiło się jako skuteczny środek, który jest w stanie zapobiec przemarszom nazistów“, powiedział Janek Lassau, rzecznik Sojuszu „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“. Apelowi udzieliło już poparcia wiele osób prywatnych, jak i organizacji i inicjatyw. Dalsze informacje dotyczące planowanych akcji i działań przeciw przemarszowi wkrótce.