Rede der VVN BdA Frankfurt (Oder) zum Antikriegstag 2013

Zum 1. September 2013

In den vergangenen Jahren sprach ich oft am Weltfriedenstag, der zum Antikriegstag werden musste. Als Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten nehme ich diese Verantwortung zur Wahrung des Vermächtnisses der Opfer wahr.

Nie fiel es mir so schwer zu sprechen, wie in diesem Jahr, denn wir leben in Stunden vor einem neuen Krieg. Ein Friedensnobelpreisträger wird den Befehl geben und Marschflugkörper und anderes Kriegsgerät werden Menschen in Syrien töten und verheerende Schäden anrichten. Der Krieg wird, wie wir inzwischen mehrfach erfahren mussten, keines der Probleme in Syrien lösen. In Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen bluten die geschlagenen Wunden. Ein neuer Schlag soll folgen. Weiterlesen

Friedensnetz: Zum Weltfriedenstag/Antikriegstag 1. September 2013

weltfriedenstag frankfurt oder 2013Am 1. September 2013, an dem Tag des Überfalls der Deutschen Wehrmacht auf Polen vor 74 Jahren, findet um 16 Uhr an der Frankfurter Friedensglocke ein Gedenken mit Statements, Friedensgebet und Glockengeläut statt. Die Initiatoren des Friedensnetzes Frankfurt (Oder) beteiligen sich am Gedenken und freuen sich auf die Teilnahme bzw. Grußworte von Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke. Weiterlesen

Redebeitrag vom Friedensnetz Frankfurt (Oder) zum 27. Gedenktag an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

922875_597373726941183_1587526238_nZeitgleich mit Menschen in mehr als 70 europäischen Städten stehen wir hier an der Oder zu dieser Kerzenaktion zusammen. Wir gedenken der Opfer dieser Katastrophen, organisieren Hilfe und setzen uns für den generellen Ausstieg aus der Atomindustrie ein! Wir stellen uns damit nicht nur gegen das Vergessen, sondern auch gegen die Verharmlosung.

Am Anfang der Nuklear-Industrie steht der Abbau von Uran, dazwischen steht der Atomreaktor als Stromerzeuger und am Schluss der Müll. Wir dürfen aber nicht ein zweites Produkt dieser unsäglichen Kette vergessen: Die Uranmunition und die Atombombe. Weiterlesen

Der Ostermarsch 2013 in Frankfurt (Oder)

Rund 80 TeilnehmerInnen versammelten sich zum Ostermarsch 2013 in Frankfurt (Oder). Nach einer Auftaktkundgebung des Friedensnetz und einer, im Nachfolgenden dokumentierten, Rede der VVN BdA Frankfurt (Oder) an der Friedensstele auf dem Anger zog der Demonstrationszug zum OdF Denkmal dort gab es eine weitere Kurze Rede der VVN BdA Frankfurt (Oder), weiter ging es zum Rathaus und fand ihren Abschluss an der Friedensglocke an der Oder!

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Mit Karriereversprechen „in verschiedenen Berufsfeldern“ erhielten etwa 1000 Kinder in Ostholstein Werbepost von der Bundeswehr. Die „Lübecker Nachrichten“ schrieben, dass einige der Kinder erst wenige Wochen alt seien.

Für die Bundeswehr eine „sehr unangenehme Geschichte“ verlautbarte. Der zuständigen Meldebehörde sei ein Fehler unterlaufen.
„Unangenehme Geschichte“? Wäre das Verschicken der Werbepost an berufsuchende Jugendliche einen angenehme? Offenbar.
Nach meinem Empfinden besteht der Skandal darin, dass derartige Werbepost überhaupt verschickt wird und dass Meldebehörden missbraucht werden, der Bundeswehr Adressenmaterial, persönliche Daten also, zu übermitteln. Weiterlesen

Aufruf zur Mahnwache und zum Ostermarsch 2013 in Frankfurt (Oder)

Mit einer Mahnwache am 20. März von 16.00 – 18.00 Uhr am Brunnenplatz und einem Ostermarsch am 31. März um 14.00 Uhr an der Friedensstele Walter-Korsing-Straße (am sowj. Ehrenmal) will das Friedensnetz Frankfurt (Oder) gegen Krieg und Aufrüstung demonstrieren. Die im Friedensnetz vertretenen Vereine, Verbände, Initiativen und Bürger/innen laden die Frankfurter/innen zur Teilnahme ein. Weiterlesen

Für Frieden und Abrüstung der Ostermarsch 2012 in Frankfurt (Oder)

Unter dem Motto „Für Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt. Atomwaffen ächten! Abrüsten!“ waren am Sonntag ca. 100 Menschen in Frankfurt auf dem dies jährigen Ostermarsch. Bei insgesamt drei Stopps an der Friedenskirche, der Oderbrücke und der Friedensglocke erläuterten Redner ihre Sicht auf die nationale und internationale Politik. Als Organisator des Marsches forderte Reinhard Schülzke bei seiner Rede vor der Friedenskirche die Menschen auf, sich ihr eigenes Bild zu machen. Außerdem sollten viel mehr Menschen ihren Einfluss auf Entscheidungsträger nutzen. Weiterlesen

Ostermarsch 2012: Hände weg vom Krieg! Atomwaffen ächten! Abrüsten!

„Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.“ (Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 26, Satz1)
Raus aus Afghanistan. Jetzt!

Fast 11 Jahre schon dauern Krieg und Bundeswehreinsatz in Afghanistan. Angeblich ging es darum,die Hintermänner des 11.9. zu fassen. Doch statt Polizei schickte man Bomben und Soldaten, keinerkam je vor Gericht. Dann hieß es, man wolle das Land wiederaufbauen und demokratisieren sowiedie Rechte der Frauen stärken. Doch auch dieser Krieg führte vorhersehbar zur Katastrophe für dieMenschen. Die Lebensverhältnisse sind schlechter als zuvor. Nichts ist gut in Afghanistan. Weiterlesen