Frankfurter Hausbesetzungen: Die Görlitzer Strasse 32

Mitte des Jahres 1991 wurde nach Verlassen der baufälligen Hauses in der Görlitzer Straße 15 die „Göre“ besetzt. Weiterlesen

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Frankfurter Hausbesetzungen: Die Kantstraße 35 & Das Haus am Berg

Kantstraße 35

Die Verantwortlichen in Rathaus und Stadtverwaltung versprachen nach dem Verlassen des Kießlinghauses, gemeinsam mit den ehemaligen BesetzerInnen ein geeignetes Ersatzobjekt zu finden…
10 Monate danach hatte sich nichts geändert, am 31.08 1996 wurde das seit längerem leer stehende Haus in der Kantstrasse 35 besetzt. Kurz nach der Besetzung wurde bekannt, dass das Wichernheim das Objekt kaufen will, um es für soziale Zwecke nutzbar zu machen. Am 2.09. 1996 beschlossen die BesetzerInnen das Haus zu verlassen. Weiterlesen

Zum 8. Jahrestag der Villa Rosa Besetzung

Schuttliebe

Auf einem großen Haufen Schutt
Steht ein Haus
Kahl die Wände
Müde knarren die Treppen
Die Dielen stöhnen
Es ist alt
Wie das Herz das in einer Oma schlägt
Und dieses Herz schlägt auch noch
Ganz leise, kaum vernehmbar
Atmet es tief ein und aus
Ohne technische Maschinen
Die Mauersteine bröckeln
Fensterrahmen spielen mit dem Wind
Mensch hört Fussgetapfe
Stimmengeplapper
Aufhalendes Gelächter
Kerzen bringen Licht in das dunkle Innere
Zement wird gewärmt!
Das Herz bekommt etwas Liebe

Ein BesetzerInnen Gedicht, März 1990

Luftschloß?

aus „ya basta“- „die gnadenlos politische Zeitung für Frankfurt (Oder) und anderswo“ Ausgabe Nr. 5 Juni 1997

Es war einmal…alle Märchen beginnen so und zu neunundneunzig Prozent enden sie glücklich. Nun ja es war einmal ein besetztes Haus aus dem ein alternatives Jugend-, Kultur-, und Wohnprojekt werden sollte. Mit der Zusicherung, daß mit Hilfe der Stadtverwaltung ein neues Objekt gefunden werde würde, zogen die BesetzerInnen im Oktober in sogenannte Ausweichobjekte. …und wenn sie icht gestorben sind, leben sie noch heute dort. Weiterlesen