Frankfurter Hausbesetzungen: Die Kantstraße 35 & Das Haus am Berg

Kantstraße 35

Die Verantwortlichen in Rathaus und Stadtverwaltung versprachen nach dem Verlassen des Kießlinghauses, gemeinsam mit den ehemaligen BesetzerInnen ein geeignetes Ersatzobjekt zu finden…
10 Monate danach hatte sich nichts geändert, am 31.08 1996 wurde das seit längerem leer stehende Haus in der Kantstrasse 35 besetzt. Kurz nach der Besetzung wurde bekannt, dass das Wichernheim das Objekt kaufen will, um es für soziale Zwecke nutzbar zu machen. Am 2.09. 1996 beschlossen die BesetzerInnen das Haus zu verlassen. Weiterlesen

Zum 8. Jahrestag der Villa Rosa Besetzung

Schuttliebe

Auf einem großen Haufen Schutt
Steht ein Haus
Kahl die Wände
Müde knarren die Treppen
Die Dielen stöhnen
Es ist alt
Wie das Herz das in einer Oma schlägt
Und dieses Herz schlägt auch noch
Ganz leise, kaum vernehmbar
Atmet es tief ein und aus
Ohne technische Maschinen
Die Mauersteine bröckeln
Fensterrahmen spielen mit dem Wind
Mensch hört Fussgetapfe
Stimmengeplapper
Aufhalendes Gelächter
Kerzen bringen Licht in das dunkle Innere
Zement wird gewärmt!
Das Herz bekommt etwas Liebe

Ein BesetzerInnen Gedicht, März 1990

Sommer 1990 Besetzung der Görlitzer Straße 15

Im Sommer 1990 wurde von den BesetzerInnen des Königs Fritze die Görlitzer Straße 15 als Ausweichobjekt besetzt, um den Forderungen nach einem Alternativen Kulturprojekt Nachdruck zu verleihen.
In der Besetzungszeit gab es diverse Konzerte, Bildungsveranstaltungen, Filmvorführungen und Lesungen. Des Weiteren gab es mehrere Theatergruppen mit sehr ansprechenden Aufführungen. Weiterlesen

Luftschloß?

aus „ya basta“- „die gnadenlos politische Zeitung für Frankfurt (Oder) und anderswo“ Ausgabe Nr. 5 Juni 1997

Es war einmal…alle Märchen beginnen so und zu neunundneunzig Prozent enden sie glücklich. Nun ja es war einmal ein besetztes Haus aus dem ein alternatives Jugend-, Kultur-, und Wohnprojekt werden sollte. Mit der Zusicherung, daß mit Hilfe der Stadtverwaltung ein neues Objekt gefunden werde würde, zogen die BesetzerInnen im Oktober in sogenannte Ausweichobjekte. …und wenn sie icht gestorben sind, leben sie noch heute dort. Weiterlesen

15 Jahre Carpe Diem Besetzung

Vor nun mehr 15 Jahren wurde in Frankfurt (Oder) das Carpe Diem besetzt, ein Anlaß einen Blick zurück zu werfen.

Mit der Besetzung des Kießlinghauses am 1. Mai 1994, wollten Jugendliche und junge Erwachsene der Stadt, auf die unbefriedigende Lage im Bereich der offenen Jugendarbeit und der Kulturarbeit in Frankfurt (Oder) hinweisen.

Es wurden eine Bar, ein drogenfreies Infocafé und Proberäume eingerichtet. Zeitweise lebten bis zu 35 BewohnerInnen zwischen 16 und 26 Jahren im Haus. Weiterlesen

Soliaktion für Ex-Steffi in Frankfurt (Oder)

Solidarität mit der Ex-Steffi
Auch in Frankfurt (Oder) haben Menschen aus der linken Szene ihren Missmut gegenüber der Räumung der Ex-Steffi zum Ausdruck gebracht.
Es wurden Transparente in der Stadt aufgehangen die „Freiräume für alle“ fordern.
Wir kritisieren den Umgang der städtischen Behörden mit unkommerziellen Projekten. Wir akzeptieren es nicht, dass uns unsere Freiräume genommen werden. Daher solidarisieren wir uns mit allen die sich für den Kampf um Freiräume stark machen.
Auch nach der Räumung der „Villa Rosa“ im letzten Sommer bemühen wir uns weiterhin um ein Soziales Zentrum in Frankfurt (Oder).

Solidarität mit den Besetzer_Innen der Ex-Steffi!!!

Jugend vertrauen-soziale Zentren aufbauen!!!

via