Walter Husemann zum 105. Geburtstag

Aus dem Leben von Walter Husemann (* 2. Dezember 1909† 13. Mai 1943)
Am 2. Dezember 1909 in Ellerbek bei Kiel geboren, übersiedelte die Familie nach Berlin, wo Walter Husemann bis 1924 die Schule besuchte. Die Familie wohnte in
Pankow in der Florastr. 26. Der Vater Wilhelm, Mit-glied der KPD, war Dreher und legte Wert auf eine gute Ausbildung seiner zwei Söhne. Weiterlesen

Advertisements

Zum 70. Jahrestag der Ermordung von Siegmund Sredzki, Heinz Bartsch, Erich Boltze und Ernst Fürstenberg

Am 27. März 1944 überraschte die SS im KZ Sachsenhausen, in der Baracke 28 den Häftling Friedrich Büker beim illegalen Abhören von „Radio Moskau“. Des Weiteren fand sie Druckutensilien, mit denen die Häftlinge die Nachrichten im Lager verteilten. Eine Sonderabteilung des Reichssicherheitshauptamtes begann mit Untersuchungen, um eine mutmaßliche internationale Widerstandsorganisation im Lager aufzuspüren und zu zerschlagen. Schon am 28. April 1944 wurde Heinz Bartsch von der Funktion als Lagerältester enthoben und in das KZ-Sondergefängnis verbracht. Weiterlesen

Zum 70. Jahrestag der Ermordung von Käthe Niederkirchner

Aus dem Leben von Käthe Niederkirchner
 
Käthe Niederkirchner wurde am 7. Oktober 1909 als eines von fünf Kindern des aus Ungarn zuge-wanderten Gewerkschafters Michael Niederkirchner und einer slowakischen Landarbeiterin geboren. Schon früh war sie politisch aktiv. 1925, mit 16 Jahren, trat sie dem Kommunistischen Jugend-verband Deutschlands und 1929 schließlich der KPD bei. Auf Wunsch ihres Vaters absolvierte sie eine Schneiderlehre, war in der Folge jedoch zumeist arbeitslos. Die Zeit nutzte sie für intensive Parteiarbeit und die eigene Weiterbildung. Sie nahm Kurse an der berühmten Marxistischen Arbeiterschule MASCH, lernte Stenografie und Fremdsprachen. Weiterlesen

Zum 70. Jahrestag der Ermordung von Ernst Knaack

Aus dem Leben von Ernst Knaack (* 4. November 1914  † 28. August 1944)

Geboren vor 100 Jahren in Berlin, verlebte der Arbeitersohn Ernst Knaack seine Kindheit überwiegend bei den Großeltern, die im Prenzlauer Berg in der Kastanienallee 16/17 ein Lokal betrieben, das zu einem der beliebtesten bei den Arbeitern der Gegend wurde. Vater und Großvater waren Kommunisten, sie hatten im Januar 1919 an den bewaffneten Kämpfen in Berlin teilgenommen. Nach seiner Jugendweihe 1928 schloss sich Ernst Knaack dem Kommunistischen Jugendverband Deutschlands an. Seinen Lebensunterhalt verdiente er als Hilfsarbeiter, fand Arbeit in der sowje-tischen Handelsvertretung – bis in der Weltwirtschaftskrise die Aufträge ausblieben. Ernst Knaack war wissensdurstig, er interessierte sich für pädagogische Fragen und für bildende Kunst. Weiterlesen

Zum 70. Jahrestag der Ermordung von Fritz Riedel

Aus dem Leben von Fritz Riedel
 
Fritz Riedel wurde am 1. März 1908 in eine Arbeiterfamilie in Berlin geboren. Nach dem Volksschulbesuch arbeitete er als Metallgießer, später als technischer Angestellter bei der AEG. Er interessierte sich für soziale Fragen und trat in die KPD ein. Seit 1929 gehörte er dem Arbeitersportverein „Fichte“ an. Etwa 1931 bekam er Kontakt zum Arbeitskreis um Richard Scheringer und lernte dort Dr. Josef (Beppo) Römer kennen, Redakteur der Zeitschrift „Aufbruch“. Er betätigte sich aktiv in der „Antifaschistischen Aktion“, einer überparteilichen Bewegung zur Abwehr der drohenden faschistischen Gefahr.
Weiterlesen