Von der SPD zur AfD? Die Causa Tilo Winkler

Tilo Winkler: Bald schon mit neuer politischer Heimat?

Ist Tilo Winkler eigentlich schon offiziell von der SPD zur AfD übergetreten, fragt mensch sich derzeit in Frankfurt (Oder).
Mitte September diesen Jahres gab Tilo Winkler den Chefposten der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung ab. Schon im letzten Jahr stellte er seine Kneipe im Frankfurter Stadtwald mindestens zweimal der AfD für interne Veranstaltungen zur Verfügung. Erst später und nach
öffentlichen Protesten pfiffen ihn Partei und Fraktion ihn zurück. Er begründete das Bereitstellen mit einer naiven, kaufmännischen Entscheidung.
Vergangenen Sonntag veröffentlichte die AfD Frankfurt (Oder) einen Bericht über den Besuch ihres Stadtverbandes bei einer BMW-Niederlassung im benachbarten Słubice. Mit dabei: Tilo Winkler. In der Aufzählung des AfD-Stadtverbandes wurde er in einem Atemzug mit den anderen AfD-Mitgliedern genannt, so dass gewollt (?) der Eindruck entstand, es handle sich um einen Ausflug des Stadtverbandes. Weiterlesen

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Die AfD und Seelow.TV – so ein Zufall

Die Frankfurter AfD berichtet aktuell über einen Besuch zur Eröffnung des neuen Studios von Seelow.TV am 18. Februar. Dieses Medienunternehmen produziert u.a. Imagefilme und Werbung für Unternehmen. Auch der Frankfurter AfD-Chef Wilko Möller hat seine Facebook-Filmchen dort herstellen lassen. Zum anderen geriert sich Seelow.TV unter dem Slogan »unbequem, angenehm anders« als unabhängiges Internetfernsehen für Seelow und Umgebung. Weiterlesen

„Alfa“ Ableger bald auch in Frankfurt (Oder)?

Wenn man den sozialen Netzwerken glauben schenken darf, wird sich im Laufe der nächsten Wochen ein Ableger der neuen Lucke Partei „Alfa“ in Frankfurt (Oder) gründen. So zumindest, wenn es nach „Alfa-Mann“ Michael Katzke geht und er interessierte Mitglieder findet. Bereits Anfang Dezember gründete sich ein Brandenburger Landesverband der rechtskonservativen Lucke Partei, ihr sitzt Roland Hahn, Ex-AfD’ler aus Blankenfelde, vor.
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AfD Watch: Katzke-Fraktion aus der AfD ausgetreten

Das ganze Jahr über beschäftigt sich die Frankfurter AfD, neben der Hetze gegen Geflüchtete, nur noch mit sich selbst. Die Mitglieder sind tief zerstritten und in zwei Lager um die Alpha-Tierchen Wilko Möller und Michael Katzke gespalten. Dabei geht es ausschließlich um persönliche Animositäten. Zum politischen Diskurs sind die rechten Populisten nicht in der Lage. Ihr Einfluss auf die Stadtpolitik blieb, trotz viertgrößter Fraktion mit 5 Mandaten, nicht messbar.
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Die braune Herbstshow eines One-Man-Populisten

Mit viel Getöse lud der Brandenburger Landesverband der AfD am 28. Oktober zu einer Saalveranstaltung nach Frankfurt (Oder). Die Stadt war im Wahljahr 2014 eine Hochburg der Partei, jetzt liegt die örtliche AfD in Trümmern. Die Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung hat sich gespalten. Keine einzige erwähnenswerte Aktivität ging von ihr aus. Das kam an diesem Abend natürlich nicht zur Sprache.
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Die Notbremsung einer „Kaspertruppe“ die mit den Wölfen heult

afdwatchffoWährend die AfD viele Demonstrationen in Deutschland im Rahmen ihrer Herbstoffensive organisiert, gehen in Frankfurt (Oder) die Fraktion und der Stadtverband laut krachen. Von den anhaltenden Spannungen haben wir schon hier und hier berichtet. Mitte Oktober war es dann soweit, dass Ute Spallek und Wilko Möller aus der AfD-Fraktion Frankfurt (Oder) ausgetreten sind sowie Dr. Händschke, Frank Nickel und Michael Katzke (Korth) aus dem AfD-Stadtverband Frankfurt (Oder) austraten. Weiterlesen