Ein AfD-Tausendsassa will Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder) werden

Will ins Frankfurter Rathaus einziehen, der (r)echte Tausendsassa Wilko Möller

Am 4. März wählt Frankfurt (Oder) einen neuen Oberbürgermeister. Fünf Männer bewerben sich. Lange war vom Wahlkampf nicht viel mitzubekommen, aber seit wenigen Wochen nimmt er Fahrt auf. Eine Besonderheit der Wahl dürfte sein, dass die komplette dreiköpfige Rathausspitze gegeneinander antritt: der amtierende Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke (parteilos, bei der letzten Wahl vor acht Jahren von der SPD nominiert und von CDU und FDP unterstützt, diesmal ohne Parteienunterstützung), sein Dezernent
für Stadtentwicklung, Bauen, Umweltschutz und Kultur, Markus Derling (CDU) und sein Dezernent für Soziales, Gesundheit, Schulen, Sport und Jugend, Jens-Marcel-Ullrich (SPD). Zu diesem Trio gesellen sich der Linke-Landtagsabgeordnete René Wilke (Liste „Frankfurt geht besser“ aus Linken und Grünen) und der Bundespolizist Wilko Möller (AfD). Beobachter rechnen damit, dass im ersten Wahlgang keiner der fünf Kandidaten die absolute Mehrheit erringen wird und somit eine Stichwahl am 18. März erforderlich wird. Weiterlesen

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Von der SPD zur AfD? Die Causa Tilo Winkler

Tilo Winkler: Bald schon mit neuer politischer Heimat?

Ist Tilo Winkler eigentlich schon offiziell von der SPD zur AfD übergetreten, fragt mensch sich derzeit in Frankfurt (Oder).
Mitte September diesen Jahres gab Tilo Winkler den Chefposten der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung ab. Schon im letzten Jahr stellte er seine Kneipe im Frankfurter Stadtwald mindestens zweimal der AfD für interne Veranstaltungen zur Verfügung. Erst später und nach
öffentlichen Protesten pfiffen ihn Partei und Fraktion ihn zurück. Er begründete das Bereitstellen mit einer naiven, kaufmännischen Entscheidung.
Vergangenen Sonntag veröffentlichte die AfD Frankfurt (Oder) einen Bericht über den Besuch ihres Stadtverbandes bei einer BMW-Niederlassung im benachbarten Słubice. Mit dabei: Tilo Winkler. In der Aufzählung des AfD-Stadtverbandes wurde er in einem Atemzug mit den anderen AfD-Mitgliedern genannt, so dass gewollt (?) der Eindruck entstand, es handle sich um einen Ausflug des Stadtverbandes. Weiterlesen

Die AfD und Seelow.TV – so ein Zufall

Die Frankfurter AfD berichtet aktuell über einen Besuch zur Eröffnung des neuen Studios von Seelow.TV am 18. Februar. Dieses Medienunternehmen produziert u.a. Imagefilme und Werbung für Unternehmen. Auch der Frankfurter AfD-Chef Wilko Möller hat seine Facebook-Filmchen dort herstellen lassen. Zum anderen geriert sich Seelow.TV unter dem Slogan »unbequem, angenehm anders« als unabhängiges Internetfernsehen für Seelow und Umgebung. Weiterlesen

„Alfa“ Ableger bald auch in Frankfurt (Oder)?

Wenn man den sozialen Netzwerken glauben schenken darf, wird sich im Laufe der nächsten Wochen ein Ableger der neuen Lucke Partei „Alfa“ in Frankfurt (Oder) gründen. So zumindest, wenn es nach „Alfa-Mann“ Michael Katzke geht und er interessierte Mitglieder findet. Bereits Anfang Dezember gründete sich ein Brandenburger Landesverband der rechtskonservativen Lucke Partei, ihr sitzt Roland Hahn, Ex-AfD’ler aus Blankenfelde, vor.
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AfD Watch: Katzke-Fraktion aus der AfD ausgetreten

Das ganze Jahr über beschäftigt sich die Frankfurter AfD, neben der Hetze gegen Geflüchtete, nur noch mit sich selbst. Die Mitglieder sind tief zerstritten und in zwei Lager um die Alpha-Tierchen Wilko Möller und Michael Katzke gespalten. Dabei geht es ausschließlich um persönliche Animositäten. Zum politischen Diskurs sind die rechten Populisten nicht in der Lage. Ihr Einfluss auf die Stadtpolitik blieb, trotz viertgrößter Fraktion mit 5 Mandaten, nicht messbar.
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Die braune Herbstshow eines One-Man-Populisten

Mit viel Getöse lud der Brandenburger Landesverband der AfD am 28. Oktober zu einer Saalveranstaltung nach Frankfurt (Oder). Die Stadt war im Wahljahr 2014 eine Hochburg der Partei, jetzt liegt die örtliche AfD in Trümmern. Die Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung hat sich gespalten. Keine einzige erwähnenswerte Aktivität ging von ihr aus. Das kam an diesem Abend natürlich nicht zur Sprache.
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