Keine Angst vor schlechten Outings durch die Polizei

Morgen will die Polizei Hamburg, namentlich die „Soko schwarzer Block“, im Rahmen einer Pressekonferenz Bilder von vermeintlichen Straftätern der #nog20 Proteste präsentieren. Das ganze soll als Auftakt für eine groß angelegte Öffentlichkeitsfahndung dienen. Ein paar Punkte dazu:

Wenn ihr meint, ihr wärt auf den Bildern zu sehen: Lasst euch nicht verrückt machen. Kontaktiert die Rote Hilfe oder andere Rechtshilfestrukturen auf SICHEREN Wegen (hingehen oder verschlüsselte Mail) und lasst euch beraten.

Wenn ihr meint eine_n Freund*in zu erkennen: Sagt ihnen das auf sicherem Weg (persönlich ober über veschlüsselte Mail/Messenger) und sonst NIEMANDEM. Kein Gelaber am Tresen, keine Heldengeschichten. Sei keine Veräter*in!

Wenn ihr euch diese Bilder angucken wollt, nutzt den Torbrowser. Die Polizei hat in der Vergangenheit sehr genau hingeguckt, von welchen Anschlüssen aus ihre Fahndungsseiten aufgerufen werden.

Generell gilt, sich nicht verrückt zu machen. Im Falle von Festnahmen: Keine Aussage, warten bis ihr Kontakt zu eine_r Anwält_in habt. Keiner steht alleine gegen die Angriffe der Polizei!

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