Das Personal Karussell einer Partei, die alles anders machen wollte

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In Frankfurt (Oder) ist in der vergangenen Woche in AfD Kreisen einiges passiert. Schon lange gab es Gerüchte, dass es im Stadtverband gegen Doppelchef (Partei und Fraktion) Wilko Möller grummelt. Überraschend wurde Möller am letzten Wochenende auf dem AfD-Landesparteitag in Pritzwalk als Beisitzer in den Landesvorstand gewählt. Bisher gab es dort keine Vertreter*innen aus Frankfurt, ebenso nicht in der Landtagsfraktion. Und das, obwohl die AfD-Wahlergebnisse in Frankfurt zu den besten in Brandenburg gehörten.

Laut dem Oderlandspiegel ist Möller daraufhin als Fraktionschef in der Stadtverordnetenversammlung zurückgetreten und damit seiner Abwahl zuvorgekommen. Sein Nachfolger soll Michael Korth sein.

Unbekannt ist, ob Möller Chef des Stadtverbandes geblieben ist. Seitens der AfD Frankfurt (Oder) gibt es zu diesen personellen Veränderungen keinerlei Stellungnahme im Internet. Vermutlich ringen die seit Tagen um eine Formulierung für eine Partei, die alles anders machen wollte und sich besonders volksnah gibt. Das wird hoffentlich einige ihrer Wähler*innen desillusionieren.

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