Die AfD im Brandenburger Landtag: “Auf dem Boden des Grundgesetz“?

Stef­fen Köni­ger, Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter der „Alter­na­tive für Deutsch­land“ war jah­re­lang Redak­teur beim Rechtsaußen-Wochenblatt „Junge Frei­heit“. Das sei völ­lig unpro­ble­ma­tisch, fin­det Köni­ger erwar­tungs­ge­mäß. Er lässt ver­lau­ten, dass jeder Redak­teur fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grund­ord­nung stehe, und zwar „fes­ter als man­cher Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete“. Dies berich­te­ten jüngst die „Pots­da­mer Neu­es­ten Nach­rich­ten“.

Steffen Königer (AfD) zur "Jungen Freiheit"

Die „Junge Frei­heit“, Flagg­schiff der „neuen Rech­ten“, ganz fest auf demo­kra­ti­schem Boden? Und zwar ohne Aus­nahme „jeder Redak­teur“? Nun: Köni­ger selbst war bei­spiels­weise bis 2004 dort tätig und ver­ließ das Blatt zusam­men mit Ange­lika Wil­lig und Manuel Och­sen­rei­ter. Wil­lig machte wei­ter beim Blatt „Hier und Jetzt“, das sich selbst im Unter­ti­tel „radi­kal rechte Zei­tung“ nennt und Theo­rie­or­gan der neo­na­zis­ti­schen NPD-Jugendorganisation „Junge Natio­nal­de­mo­kra­ten“ ist. Manuel Och­sen­rei­ter hin­ge­gen ist Chef­re­dak­teur der Monats­zei­tung „Zuerst!“ — ein Ver­such, ein extrem rech­tes Nach­rich­ten­ma­ga­zin an den Kios­ken zu eta­blie­ren. Her­aus­ge­ber ist Diet­mar Munier, einer der ein­fluss­reichs­ten Ver­le­ger aus der extre­men Rechten.

Ex-Junge Freiheit RedakteurInnen Willig und Ochsenreiter schreiben für extrem rechte Blätter.

via inforiot

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