Magdeburg 2014 eine erste Bilanz #blockmd #mdnazifrei

Dank des Einsatzes vieler Gegendemonstrant/innen ist es erstmals gelungen, die Logistik der Nazis effektiv zu stören, stark zu verzögern und den Aufzug der Nazis zu spalten. Mithilfe friedlicher Blockaden konnten bis in den Nachmittag hinein alle Versuche der etwa 800 Nazis zu laufen, vereitelt werden: zunächst am Bahnhof SKET-Industriepark, aber auch am Bahnhof Herrenkrug. Das ist einwichtiger Schritt, auf dem Weg den Naziaufmarsch künftig gänzlich zu verhindern.

Die Blockade am Bahnhof SKET-Industriepark konnte den Aufmarsch in Südost zunächst behindern. Dann leitete die Polizei die Nazis an den Blockierern vorbei. Vor allem aber hat die Polizei mit ihrer Strategie der Desinformation und ihrem Katz-und Maus-Spiel im gesamten Stadtgebiet dafür gesorgt, dass die Nazis doch marschieren konnten. Zugleich wurden DemonstrantInnen massiv und gewalttätig daran gehindert, an angemeldeten „Meilensteinen der Demokratie“ teilzunehmen.

Wie in den Jahren zuvor hat die Polizei so der Durchführung des Naziaufmarsches höchste Priorität eingeräumt, währenddessen Proteste stark be- und verhindert wurden. Im kommenden Jahr braucht es zudem deutlich mehr Menschen, die entschlossen an und auf der Route protestieren.

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