Der BVMW, der NSA Skandal und der Verfassungsschutz

Der NSA Skandal kommt dann nach knapp einem halben Jahr, beim Bundesverband mittelständischer Wirtschaft (BVMW) Berlin-Brandenburg an.

„Wenn es wahr ist, dass die Frontendserver von Google ursprünglich SSL-geschütze Daten untereinander offen transferieren und dass dieser ungeschützte Datenstrom abgegriffen und gescannt wird, dann entsteht daraus für jeden Unternehmer die Frage: Wie sicher ist meine Videokonferenz, meine Googlemail, mein cloudbasierter Datenbestand?“

Und jetzt Ratet mal wer die da beraten hat: der Verfassungsschutz!

So gab es unter anderem IT-Sicherheitskonferenzen, Vorträge des Landesamtes für Verfassungsschutz und Gespräche zur Abwehr von organisierter Kriminalität.

Die halten IT Konfernezen ab und bekommen nicht mal die SSL Problematik von google auf die Reihe. Google hat schon im  Mai 2013, kurz vor den ersten Enthüllungen, angekündigt die eigenen SSL-Zertifikate von 1024 auf 2048 Bit umzustellen, weil die nicht mehr abhör sicher waren. Das erhöhte zwar die Sicherheit, macht ein Abhören aber nicht unmöglich.
Erstaunlich das der Verfassungsschutz das Luftschloss SSL dem Nutzer noch als Sicher verkauft. Nein eigentlich nicht erstaunlich, da die meines Erachtens eh für nichts kommpetent sind in ihrer „Skatrunde

Die Forderungen des BVMW sind auch der Hammer im Zusammenhang mit dem Verfassungsschutz:

„Wir brauchen […] Behörden, die sensibilisiert sind für die realen wirtschaftlichen Interessenverhältnisse in der Welt, die über den bisherigen Fokus hinausreichen.“

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