Frankfurter Hausbesetzungen: Die Görlitzer Strasse 32

Mitte des Jahres 1991 wurde nach Verlassen der baufälligen Hauses in der Görlitzer Straße 15 die „Göre“ besetzt.

Die Zeit der Göre war durch diverse Naziübergriffe und Brandanschläge geprägt. Es gab über mehrere Wochen größere Auseinandersetzungen zwischen linken und rechten Jugendlichen, bei denen durchaus von Straßenschlachten gesprochen werden kann. Die Militanz, die nötig war, um das Haus vor den Übergriffen zu schützen, verhinderte leider größtenteils die Entfaltung kultureller Angebote. Auch dieses Haus musste durch bauliche Maßnahmen gesichert werden, was die Freiheit der BewohnerInnen stark einschränkte.

Auch wurde die Göre durch Berichterstattung in einschlägigen Printmedien mehrfach als „Mörderhaus“ diffamiert. Am 07.07.1994 wurde durch den Verein Independent Living e.V. ein Wohnprojekt in der Görlitzerstrasse 33 legalisiert. Dort zog ein Teil der Besetzer ein.

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