Review: Die Skeptiker – Aufsteh’n

skeptiker_aufstehnDie Ostdeutsche Punk-Legende Die Skeptiker sind mit einem neuen Album nach vier Jahren zurück.

Und machen ohne Umwege klar, dass sie nichts verlernt haben und ihre Hausmarke weiterentwickelt haben. Auf dem Album fällt die neue Frische des Gitarrenduos Schwoll/ Rudel auf, als Sänger ist immer noch Eugen Blanskat zuhören.

Das zehnte Album der Skeptiker heisst „Aufsteh’n“ und überzeugt ab dem ersten Track „Wann oder Wie“ – guter Sound, toller Gesang und mitsing-taugliche Refrains & Chöre. Zu Songs wie „Das System“, oder „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ muss man sicherlich nicht viel sagen – thematisch geht es um das „gut funktionierende“ politische System, den Alltag und um historische Missverständnisse. Das Cover stammt übrigens vom Berliner Maler Christian Feldhoosen.

Das Die Skeptiker Inhaltlich gewiss mit bekannten Größen wie Slime (z.b. das Album „Schweineherbst“) mithalten können und sich ganz gewiss nicht im Osten Deutschlands verstecken müssen, untermauert u.a. „Erwartung“ mit wenig Text, aber umso mehr Tiefe. Der Albumtitelsong „Aufsteh`n“ kommt mit Ska-Elementen und heiter-fröhlicher Laune um`s Eck und dürfte sich im Liveset bestens als singalong machen.

Insgesammt ist das Album eine Mischung aus Ska, Reggae, eingen Blues-Notierungen und dem gewohntem Punk-„ick“en Drive. Alles in allem ein ganz gutes Album, das den Skeptiker-eigenen Charme innehat, wer diesem etwas abgewinnen kann, wird „Aufsteh’n“ mögen.

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