Wahl 2013: Auswertung fürs Land Brandenburg – Neonazipartei mit 2,6 Prozent doppelt so stark wie im Bundesdurchschnitt

Bei den Bundestagswahlen 2013 hat die NPD im Land Brandenburg laut Bundeswahlleiter 2,6 Prozent der Zweitstimmen bekommen. Die Neonazi-Partei hat damit in Brandenburg doppelt so stark abgeschnitten, wie im Bundesdurchschnitt, wo sie lediglich bei 1,3 Prozent landete. In absoluten Zahlen heißt das, die NPD erhielt in Brandenburg 35.570 Zweitstimmen. Bei den Erststimmen,  für den DirektkandidatInnen, lag die NPD in Brandenburg bei 3,4 und Stagniert somit im Vergleich zur Bundestagswahl 2009, auch damals landete sie bei 2,6 Prozent Zweitstimmen und 3,4 Prozent Erststimmen.

NPD-Stagniert auch in Frankfurt (Oder) – Oder-Spree

Im Wahlkreis 63 (Frankfurt (Oder) – Oder-Spree) erziehlte sie 3,1 Prozent Zweitstimmen und 4,2 Prozent Erststimmen und legte somit kaum merkbar zu, 0,3 Prozent in der Zweitstimme und 0,6 Prozent in der Erststimme.

Weitere Rechtsaußenparteien schnitten bei der Bundestagswahl 2013 im Land Brandenburg folgendermaßen ab: „Pro Deutschland“ erzielten 0,4 Prozent der Zweitstimmen (Bund: 0,2 Prozent). Die „Republikaner“ kamen auf 0,2 Prozent (Bund: ebenfalls 0,2 Prozent). Die europafeindliche rechtspopulistische „Alternative für Deutschland“ verbuchte 6,0 Prozent der Zweitstimmen in Brandenburg, in Frankfurt (Oder) – Oder-Spree 6,4 Prozent und  im Bund: 4,7 Prozent.

Für die neue neonazistische Partei „Die Rechte“ liegt für das Land Brandenburg noch keine Zahl vor – bundesweit zählen die knapp 2.300 Erststimmen als Ergebnis von 0,0 Prozent.

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