Die Bierbar: Der Betreiber redet sich raus und will von allem nichts gewusst haben

Die Naziproblematik mit der „Bierbar“ in der Bergstraße in Frankfurt (Oder), zieht ja erfreulich weite Kreise. Und man munkelt dem Wirt weht ein steifer Wind ins Gesicht. Die Recherchegruppe chronologisierte dem Tietgen seine Geschichte, als Lokal-Inhaber und sein wirken in Frankfurt (Oder) schon ganz gut.

Dem seien noch zwei Sachen hinzugefügt, im Rahmen der „Aktion Analyse“ 2002 findet Tietgens damalige Kneipe das „Preußeneck“ schon Erwähnung. Und im Sommer 2005, tollerierte er Nazis, bzw. „Anti-Antifas“ in seiner Bar „Dibels Live“, welche eine Linkekundgebung ab filmten und ab fotografierten. Einschreitende AktivistInnen, welche das ab filmen und ab fotografieren unter binden wollten, wurden sofort mit Hausverbot auf unbestimmte Zeit belegt. All das was dann aus seiner Lokalität der „Bierbar“ hervorging an Übergriffen etc. ist ja bekannt.

Auch wenn der Betreiber sich jetzt in der Märkischen Oder Zeitung hinstellt und ihm dass alles furchtbar leid tut, und Zitat:  „Ihm sei nicht bekannt, dass sich im Hinterraum Rechtsextreme getroffen hätten, aber er sei an diesem Abend auch nicht vor Ort gewesen. „Ich distanziere mich klar von solchen Leuten und vom Rechtsextremismus“, sagt Tietgen. Er räumt ein, dass es in der Vergangenheit Probleme mit solchen Gästen gegeben habe. „Aber die haben seitdem Hausverbot.“

Machen wir uns nichts vor, wenn ich als Barbetreiber nach einer Kneipen Räumung durch die Polizei und einem eindeutigen Polizeibericht immer noch nicht verstehen will, was da in meiner Kneipe passiert, ist es mehr als wegsehen, er toleriert die Rechten umtriebe.

Ich persönlich glaube Tietgen diese Distanzierung nicht, wer mindestens 11 Jahre lang Nazis Räumen zur Organisation und für Konzerte gewährt, pflegt in meinen Augen, eine rechte hegemonität und braucht sich jetzt nicht als armes Opfer und geläutert darstellen.

Es waren auch nach dem 09.08.13 Nazis in Ihrer „Bierbar“, so zum Beispiel dieser, der spielt da mindestens einmal in der Woche mit seinen Nazifreunden Dart. Haben alle Hausverbot, ja nee ist klar.

Ihnen geht der Arsch auf Grundeis Tietgen? Recht so, das was sie den EinwohnerInnen und Gästen der Stadt anzubieten haben ist einfach nur eine eckelhafte braune Brühe, die in den Abfluss gehört!

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