Review: The Offenders – Lucky enough to live

Offenders-The-lucky-enough-to-live-PRE-ORDERDie vier Jungs aus ihrer Wahlheimat Berlin schaffen es, mit Gitarre, Schlagzeug, Bass und Hammond-Orgel einen Sound zu präsentieren, der sich sowohl nach Jamaika-Reggae als auch nach nach dreckigem Streetpunk anhören kann und dazu stets tanzbar bleibt.

The Offenders bieten Tanzmusik auf gewohnt hohem Niveau. 2-Tone Ska, Mod Punk, alles schön vermischt und trotzdem harmonisch und Hand in Hand gehend. Bei der heraus stechenden Hammond-Orgel werden die Tasten zum Glühen gebracht und Gitarre, Bass und Schlagzeug fühlen sich mit den Tasteninstrumenten nach wie vor deutlich wohler als in Gegenwart von Blasinstrumenten, weshalb auf sie kommplett verzichtet wird.

Auch wenn das Album „Lucky enough to live“ mal etwas wie THE MOVEMENT und einwenig nach RANCID´s „Life won´t wait“ klingt, hat sich die italienische Band ihre ganz eigene Note kreiert, die in vielen Stilen ihr zu Hause findet. „Lucky enough to live“ macht morsche und müde Knochen wieder munter! Gut zu hören zum Beispiel bei “Sound From The Underground” oder „Never Trust A Smart Guy“.

Freunde klassischen Skinheads-Ska werden an „Bootboys Smash The Dancefloor“ ihre große Freude haben. Weitere Hits sind das Titelstück, die Hommage an Sun Records “Sun make R’n’R”, “Leaders fall down” oder “Antisocial Beat”. Auch textlich gibt es keine Ausfälle, die Aufmachung ist gelungen.

Stil: Ska, Soulpunk, Powerpop
VÖ: 12.10.2012, CD, LP , Destiny Records
Internet: Destiny Records

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