15 Jahre Opferperspektive – Zeit für eine Party

Die Opferperspektive wurde 1998 von antifaschistischen AktivistInnen gegründet, die dem Verharmlosen und Verschweigen von Rechtsextremismus die praktische Solidarität mit den Opfern entgegensetzten. Aus dieser Initiative entstand im Jahr 2000 die erste Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt in Deutschland. Für seine Pionierarbeit wurde der Verein im Jahr 2000 mit der Carl von Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte und 2003 mit dem Preis »Aktiv für Toleranz und Demokratie« ausgezeichnet.

15 Jahre Beratung und Monitoring – Gegen Diskriminierung – Für die Menschenrechte

Seit 15 Jahren arbeitet die Opferperspektive in Brandenburg. Der Verein bietet landesweit eine aufsuchende Beratung für Menschen, die Opfer rechter Gewalt wurden, ihren Angehörigen und Freunden sowie Zeugen. Die Beratung ist parteilich und zielt darauf ab, den Menschen, die von rechten GewalttäterInnen zu Opfern gemacht wurden, zu helfen und sie dabei zu begleiten, die Gewaltfolgen zu überwinden. Gleichzeitig recherchiert und erfasst Sie systematisch Fälle rechter Gewalttaten im Land Brandenburg. Sie veröffentlicht fortlaufend eine Chronologie rechter Gewalttaten sowie Statistiken und Analysen über die Entwicklung rechter Gewalt.

Das Monitoring und die Opferberatung verknüpft die Opferperspektive mit politisch-sozialen Interventionen, die Prozesse gesellschaftlicher Solidarität mit den Opfern auslösen und dadurch zur Ächtung von Rechtsextremismus und Gewalt beitragen sollen. Dazu gehört, Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Institutionen und Medien dazu einzuladen, durch die Solidarisierung mit den Opfern ein klares Zeichen für die Menschenrechte zu setzen. Dazu gehört auch, jene Gruppen zu stärken und zu unterstützen, die als gesellschaftliche Minderheiten Diskriminierung und Gewalt erfahren. Die Opferperspektive thematisiert rechte Gewalttaten aus der Sicht der

Anlässlich des 15. Jahrestages der Opferperspektive, wollen die Aktivisten ihre Erfahrungen mit vielen Wegbegleitern reflektieren und in einem Buch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zur Vorstellung dieses Buches und zu der anschließenden Party möchte die Opferperspektive herzlich einladen:

Freitag, 13. September 2013
ab 15.00 Uhr im Café freiLand
Programm und Wegbeschreibung:
Freitag, 13. September 2013
ab 15.00 Uhr im Café freiLand
Friedrich Engels Str. 22 (Haus2)
Potsdam

Programm
– 15.00 Begrüßung durch Marcus Reinert, Geschäftsführer der Opferperspektive
– Festrede von Uli Jentsch, apabiz
– Buchvorstellung durch Prof. Dr. Birgit Rommelspacher
– Podiumsgespräch mit:
Anke Schwarz, Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Strausberg
Judith Porath, Opferperspektive
Kay Wendel, Mitbegründer der Opferperspektive
Prof. Dr. Iman Attia, Alice Salomon Hochschule
Undine Weyers, Rechtsanwält in Berlin

Moderation: Frank Jansen, Tagesspiegel

17.30 Buffet und Raum für Gespräche
19.00 Konzert (mehr wird noch nicht verraten), Musik von Almut, Tanz, Feuertonne

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