Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder): Markov unterstützt antifaschistische Proteste in Eisenhüttenstadt und in Fürstenwalde

### Solidaritätserklärung des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Finanzministers des Landes Brandenburg, Helmuth Markov, zu den antifaschistischen Protesten in Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde (Spree) ###

Helmuth Markov, stellvertretender Ministerpräsident und Finanzminister des Landes Brandenburg hat dem Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ eine Solidaritätserklärung zu den anstehenden Protesten übersandt.

*Solidaritätserklärung*

„Am 3. August wollen Neonazis in Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde Stimmung gegen Flüchtlinge machen. Ich finde es gut, dass diese Provokation nicht unbeantwortet bleibt.
Vor 80 Jahren im Mai 1933 brannte es überall in Deutschland. Aufgestachelte Nazi-Horden warfen alles in die Flammen, was sie als »undeutschen Geist« gebrandmarkt haben. Die Liste der Schriftstellerinnen und Schriftsteller, deren Werke verbrannt worden sind, ist lang. Das Publikum johlte zur Vernichtung von mehr 20.000 Büchern. »…dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende Menschen« schrieb bereits Heinrich Heine. Nur wenige Jahre später rauchten die Schornsteine der Krematorien der Nazi-Vernichtungslager von Auschwitz bis Majdanek. Heute verbrennen sie keine Bücher mehr, heute produzieren sie Lieder, organisieren Konzerte und Kundgebungen, suchen Mitstreiter für ihre menschenverachtenden Ideen und treten zu Wahlen an. Lassen wir ihnen diesen Freiraum erst gar nicht! Zeigen wir ihnen, dass Sie hier nicht erwünscht sind! Machen wir gemeinsam deutlich, dass Brandenburg nazifrei bleiben will. Zeigen wir ihnen, dass in unserem Land kein Platz für Nazis ist!“

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