Der 10. Oi the Cup in Frankfurt (Oder)

Große Sport Ereignisse werfen ihre Schatten immer weit voraus und schon im April schmiss die Orgacrew des Frankfurter Pöbel mit Flyern um sich und leierte mit dem Utopia e.V einen der größten Kooperationscoups in der der Geschichte des Oi-The-Cup an. Und es kam es wie es kommen musste und die Stadt Frankfurt (Oder) bzw. der 1. FC Frankfurt stellte dem Pöbel seinen Kunstrasenplatz am Stadion der Freundschaft zur Verfügung.

Bei sonnigem Wetter fanden sich dann gut 200 Schaulustige ein. Sehr imposant mutete der Supportanhang „Mob 1200“ des Frankfurter Pöbel an und so gab es auf der Gegengeraden fünf Fahnen, zwei Trommeln und gut 30 Supportwillige zu bestaunen.

Passend zum 10. Oi! The Cup waren auch erstmalig 10 Mannschaften gemeldet und hoch motiviert angereist:

Oranienburg (DKK)
Halle (Team loud’n’proud)
Frankfurt/Oder (Frankfurter Pöbel)
Neubrandenburg (4 Tore Jungs)
Berlin (TS Dampfwalze)
Baruth (Baruther Hotten)
Fürstenwalde (Füwa-1240)
Potsdam (TS Zwietracht Potsdam)
Bernau (Ataxie Bernau United)
Eisenhüttenstadt (Steeltown)

Nach Jahren der Abwesenheit, hat Eisenhüttenstadt es sich nicht nehmen lassen dieses Jahr auch ein Team zu stellen. Erstmalig gaben sich „TS Zwietracht“aus Potsdam und die „Vier Tore Jungs“ aus Neubrandenburg beim Turnier die Ehre.

Nach der Vorrunde ging der Gastgeber mit 14:1 Toren als Favorit in das Halbfinale, hatte hier aber das nachsehen gegen die Oranienburger, den späteren Turnier zweiten. Im zweiten Halbfinale standen sich Halle und Potsdam gegen über, wobei Halle hier den Final Einzug schaffte und den Oi-The-Cup an die Saale holte. Das ganze drumherum auf dem Sportplatz hatte dann sehr viel Ähnlichkeit mit dem Weihnachtspogo, nur halt im Sommer und gut 40°C wärmer.

Am Abend ging es dann in der Garage zur Sache, mit Bands Oxo86 & Blutiger Osten hatte der Veranstalter ein dem Cup entsprechend, würdiges After Show Programm zusammen gestellt. Die Orga Crew und das Gargen Kollektiv hatten gut zu tun denn es fanden knapp 200 Leute den Weg in die Berliner Straße.

Blutiger Osten machten den Anfang und verwandelten die Garage in eine ziemlich enge Sauna mit wenig Sauerstoff aber viel Bier und guter Laune und der Punk bzw Skin ging gut ab.
Kurz vor Ende der ersten Band war dann auch der Besucheransturm am Einlass am Abebben und der geneigte Besucher widmete sich dem leeren von Kaltschalen und dem führen von diversen Gesprächen und so kam dann dieses Weihnachtspogo feeling auf, nur das es Sommer war und die Location in Form der Garage im Allgemeinen angenehmer ist als das Kamea.

Oxo86 gaben dann recht tanzbaren und angenehmen Ska zum besten und die Garage war am kochen und dampfen und wenn ich mich nicht verzählt habe gaben Oxo86 drei Zugaben. Irgendwann gegen halb vier früh war dann auch die Musikkonserve alle und die letzten Gäste wurden vom Garagen Kollektiv und den VeranstalterInnen persönlich verabschiedet.

Alles in allem eine sehr angenehme Veranstaltung welche mit dem Team „loud’n’proud“ aus Halle eine verdienten Sieger gefunden hat und mit einem klasse Konzert sein Abschluss fand.

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