Sommer 1990 Besetzung der Görlitzer Straße 15

Im Sommer 1990 wurde von den BesetzerInnen des Königs Fritze die Görlitzer Straße 15 als Ausweichobjekt besetzt, um den Forderungen nach einem Alternativen Kulturprojekt Nachdruck zu verleihen.
In der Besetzungszeit gab es diverse Konzerte, Bildungsveranstaltungen, Filmvorführungen und Lesungen. Des Weiteren gab es mehrere Theatergruppen mit sehr ansprechenden Aufführungen. Es kam mehrfach zu teils massiven Übergriffen durch rechtsradikale Jugendliche und nationalistische „Fußballfans“ auf das Haus. Es kam zu ersten Brandanschlägen, Übergriffen auf BesetzerInnen und regelrechten Straßenschlachten. Die Polizei war nur selten in der Lage, die Situation zu beherrschen.

In den letzten Monaten der Besetzung waren das kulturelle Angebot und das Zusammenleben der BesetzerInnen aufgrund der massiven Sicherungsmaßnahmen am Haus stark eingeschränkt.
Das Objekt wurde am 3. Oktober 1990 geräumt.

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