Frustreiches Naziwochenende

Nach dem Erfolg am vergangenen Wochenende in Frankfurt (Oder) hatten auch gestern die Nazis wenig Freude. Und das lag nicht nur am schlechten Wetter.

In Brandenburg konnten 150 Nazis nur durch die Außenbezirke laufen,
erfolgreiche Blockaden versperrten die ursprüngliche Strecke. Besonders
bemerkenswert fand ich, dass sie ihre alte Aktionsform der Holocaustleugner
„Ich Esel glaube, dass in Deutschland Juden vergast worden sind“ auf den
Euro umgestellt haben. Und dass Sascha Lücke (der 1996 den Punk Sven Beuter
in Brandenburg/Havel totgeprügelt hat) sowie Alexander Bode (Rädelsführer
der tödlichen Hetzjagd von Guben 1999) mitmarschiert sind.In Lübeck konnten 120 Nazis (angemeldet waren 300) ganze 250 Meter laufen.
Scharfe Auflagen unter dem Druck von 2.500 Gegendemonstranten ließen nur
diese Strecke zu, die in 10 Minuten absolviert war. ein bericht gibt es bei endstation-rechts.de

In Dortmund wurden Blockadeversuche konsequent von der Polizei unterbunden,
das muss man möglicherweise auch im Zusammenhang mit gewaltsamen
Auseinandersetzungen in der Vergangenheit sehen. Zwei unterschiedliche
Einschätzungen gibt es von der  antifaunion und von publikative.org

Wahrscheinlich müssen wir in Zukunft damit rechnen, dass die Nazis ihren
Frust nach behinderten Aufmärschen häufiger durch Spontandemonstrationen
ablassen. Gestern so geschehen nach Brandenburg in Premnitz und nach Lübeck
in Plön (dort als Kundgebung kurzfristig angemeldet).

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