Frankfurter Messen im Sinkflug

Eine einleuchtende Bewertung, Respekt. Wird nun endlich mal das wirtschaftliche Prinzip angewandt?

Die frage ist eben ob man immer noch auf den Ohren taub bleibt oder sich um das Messe Drama in richtiger weise kümmert. Ein neuer GF wenn er gut ist wird Entscheidungen treffen wollen die nicht gewollt sind. Der Handlungsspielraum wird äußerst gering sein. Vielleicht findet sich deshalb niemand ? Weil man jemand sucht der nicht der Realität ins Auge blickt und nicht genau auf den selben Punkt kommt das Messegeschäft zu beerdigen?Auch ein neuer GF wird die Jahre lange geträumte Messestadt nicht ins positive wenden können. Frankfurt ist keine Messestandort es gibt nichts womit man hier Geld verdienen könnte. Die großen Industriemessen finden woanders statt. Denn auch andere Messestandorte sind hart umkämpft.

Ich wette es geht weiter so bis zum großen Knall bis man die MUV abwickelt. Ändern wird sich nichts, nicht mal ein leises piep war bisher zu den Thema von unseren Stadtverordneten oder Bürgermeister zu hören. Man hält fest an 20 Jahre sinnloses Geld ausgeben und wartet auf den neuen GF der mal wieder den sensationellen Durchbruch bringen wird. Die jetzigen Macher präsentieren uns sensationelle Konzepte jedes für sich ein voller Erfolg. Also bejubeln wir Bürger doch jetzt schon die nächsten tollen erfolgreichen Ideen zur Geldverschwendung.

Das Problem vom Aufsichtsrat der sich im größten Teil aus Leuten zusammensetzt die vom Aufgabengebiet der MUV wenig oder keine Ahnung haben. Das ist nicht böse gemeint sondern hat ja auch Sinn. Damit sichert man auch Vorstellungen verschiedene Interessengruppen. Leider merken dann die Leute nicht wenn der GF etwas gegen den Baum steuert oder anderes herum der Aufsichtsrat etwas gegen dem Baum setzt. Das passiert wenn man sich nur Leute zum Abnicken sucht und nicht auf Leute hört die Ahnung vom dem haben. Wie oft haben dann schon Leute das Handtuch geschmissen?

Wieder hat hier an der Oder ein Aufsichtsrat alles abgesegnet was gegen den Baum lief und dafür noch Geld bekommen.

Die Schlagzeilen vergangener Tage waren WoWi-Aufsichtsrat und Wohnbau-Aufsichtsrat. Nun redet man über den MuV-Aufsichtsrat, dem erst ein außerbetriebliches Gremium zeigen muss, welche Schularbeiten gemacht werden müssen. Obwohl es alle in dieser Stadt sahen. Oder doch nicht alle?

Was wir schon längst ahnten: der MUV fehlte eine starke (sprich: gute) Führung. Seit Jahren dümpelt die städtische Gesellschaft inspirationsfrei im Defizit. Das Gutachten bestätigt zwei Dinge. Erstens waren alle zentralen Entscheidungen von GF Wieners falsch! Das Catering in die MUV zu nehmen, die Anzahl der Messen aufzublähen und Fr. Schirmack mit den Aufgaben für das Marketing und die Unternehmensentwicklung zu überfordern. Aber diese Dame hat ja nun eine gutachterliche Kündigung erhalten.

Der zweite wesentliche Aspekt des Gutachtens ist aber viel dramatischer, bescheinigt er doch dem Aufsichtsrat, seinen Pflichten nicht ausreichend gewachsen zu sein. Denn alle benannten Fehlentwicklungen hatte Wieners, ängstlich und obrigkeitshörig wie er war, vom AR absegnen lassen. Leider sind diese Personen immer noch tätig und blamieren sich gerade bei der Suche eines Nachfolgers auf’s Neue.

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