Kulturentwicklungsplan

Es ist doch völlig irrsinnig, einen Kulturentwicklungsplan
aufzustellen , der dann nur Kürzungen beinhaltet . Wie soll ein
Wirgefühl in der Stadt entstehen , wenn am Ende doch nur der
eine gegen den anderen ausgespielt wird ?
Muss man sich gegenseitig die Besucher – und damit die
Einnahmen! – wegnehmen ? Außerdem: Ich sehe in Frankfurt keine
Initiative , neue Besucher für die Kultureinrichtungen zu
gewinnen . In meinen Augen muss hier die Europa- Universität
ihre Solidarität demonstrieren und im Sinne von
Kulturmanagement ein Konzept erstellen , wie die geforderten 1, 2
Mio Euro für die Kulturarbeit intelligent eingesammelt werden
können. Dazu bedarf es aber auch eines klaren Bekenntnisses
der Stadt, die eigenen Einrichtungen erhalten zu wollen . Ein
Museum zu schließen , wie jetzt aktuell gefordert , oder gar das
Orchester aufzulösen , zeugt von einem alten , neoliberalen Geist ,
alles zu ignorieren, was man selbst nicht nutzt. Ich fordere eine
kulturelle Einstellung von allen mit der
Kulturentwicklungsplanung betrauten Personen !
Seit der “ Wende “ vor 20 Jahren wird in Ffo. nach bewährtem
altbundesländerlichen Muster die Kultur beschnitten ,
zusammengestrichen, abgeschafft. Dafür errichtet man lieber
potemkinsche Dörfer ( Kleistforum) und wundert sich dann, daß
so ein Bau nach Kassierung der EU- Fördermittel plötzlich
Betriebskosten verschlingt, von denen alle übrigen
nichtprofessionellen kulturellen Einrichtungen, Institutionen
locker leben könnten. (Und die erforderlichen anderweitigen
Zuschüsse hätte man auch noch ) . Nach dem die Segnungen der
Kultur- und sonstigen Stadtberater aus den alten Ländern, sowie
diverse Bürgermeister eingeschlossen eine Finanzwüste
sondergleichen hinterlassen haben, darf der Rest bluten. Das sich
sehr viel früher Städte und Fürstentümer über Orchester, Theater
und andere Künste Reputation verschafften, interessiert ja nicht
und ist längst aus dem Bewußtsein gestrichen . Fazit : alles
schließen und Frankfurt ( Oder ) nebst Uni gleich nach Berlin
verlegen. Gab ‚ s aus der Viadrina nicht schon einen solchen
Vorschlag? Das Papier dann noch Kulturentwicklungsplanung zu
nennen ist der Gipfel des Hohnes: Abwicklungsplan wäre richtig!

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