Strausberg: Wieder kein Erfolg für die KMOB

Am Samstag den 19.06.2010 versammelten sich bis zu 500 Menschen um sich einem Aufmarsch von ca. 100 Neonazis in den Weg zu stellen.
Aufgerufen hat das Bündnis „Brandenburg Nazifrei“ ihm gehören verschiedene Antifagruppen, Parteien, Gewerkschaften sowie andere zivilgesellschaftliche Akteure an.
Anfangs erschien es als unmöglich auf die Aufmarschroute zu gelangen, zu unüberwindbar schienen die Ketten der Polizei, die den Bahnhof mit Hamburger Gittern abriegelten und mit einem Großaufgebot vor Ort war. Sie holten sich Unterstützung durch Hundertschaften aus Köln, Bielefeld und eine spezielle Beiweissicherungs- und Festnahmehundertschaft der Bundespolizei aus Sankt Augustin.
Doch die Blockierer hatten doch noch Erfolg nach nur wenigen hundert Metern mussten die Nazis stoppen und nach einiger Zeit wieder umkehren. Gesammelt hatten sich die Neonazis zuvor bei einem Vortreffpunkt am Bahnhof Fredersdorf und kamen dann geschlossen gegen 11:40 an. Nachdem der Neonazi Uwe D., ehemaliger Kopf („Thinktank“) der verbotenen Kameradschaft Frontbann 24, die Kameraden begrüßte setzte sich der Marsch in Bewegung, vorbei an einer kleinen Sitzblockade von 3 Personen, welche mitten auf der Route belassen wurde. Doch sie kamen nicht viel weiter, kurz vor der Kreuzung Landhausstraße/ Thälmannstraße war dann Schluss mit dem braunen Spuk.

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