5. Jahrestag der Villa Rosa Besetzung

Am 23.04. 2005, dem 60. Jahrestag der Befreiung Frankfurts vom Hitler- Faschismus, wurde ein jahrelang leer stehendes Haus in der Rosa-Luxemburg-Straße von Frankfurter Jugendlichen besetzt.

Aufgrund des unübersehbaren Fehlens sozialer Freiräume wurde dieser Schritt gewagt.

In den Tagen bis zur Räumung der Villa Rosa kamen dort viele Menschen zusammen, mit einem unbeschreiblichen Gefühl der Freiheit wurde zusammen gewerkelt und gelebt.

Bereits während der Besetzung wurde seitens der Polizei versucht, BesetzerInnen und BesucherInnen des Hauses, zum Beispiel durch eine Festnahme und die Durchsuchung zweier Autos im Umfeld des Geländes zu schikanieren und einzuschüchtern.

Auch wurde das Haus ab dem zweiten Tag der Besetzung durch Polizisten in zivil aus einer leerstehenden Wohnung videoüberwacht.

Um die friedlichen BesetzerInnen aus der „Villa Rosa“ zu vertreiben, hielten die Verantwortlichen aus dem Innenministerium und der Polizei den Einsatz von knapp 150 Polizisten, darunter ein schwerbewaffnetes Sondereinsatzkommando für nötig.

Frankfurt schien im Ausnahmezustand zu sein, die lokale Presse schrieb von „bürgerkriegsähnlichen Zuständen“.

Trotz heftigen Protesten von Eltern der BesetzerInnen, BürgerInnen der Stadt sowie PolitikerInnen aus Stadt und Land und obwohl das Haus friedlich verlassen wurde, mussten die BesetzerInnen eine erkennungsdienstliche Behandlung sowie sechs Stunden Gewahrsamnahme über sich ergehen lassen.

mehr zur Bestztung.

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2 Gedanken zu “5. Jahrestag der Villa Rosa Besetzung

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