kleines Kino «Winter ade»

Am 02. Februar 2010 um 19.30 Uhr im Audimax der Europa-Universität
DDR 1988, 115 Min., ab 12 Jahren
Veranstaltung mit der Europa-Universität und dem Filmverband Brandenburg

„Winter adé“, der Titel der Filmreihe, entstammt dem gleichnamigen Dokumentarfilm von Helke Misselwitz, in dem sie Frauen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher sozialer Herkunft porträtiert.
Während einer Bahnfahrt vom Süden der DDR nach Norden zur Insel Rügen reden die Frauen über ihre Hoffnungen, Probleme und Sehnsüchte. Ohne Angst sprechen sie von der Misere im Land. Sie komme sich vor wie in einer Monarchie, sagt eine der Frauen. Unerhört bis dahin, so etwas öffentlich zu äußern. Aber zu viele sind es, die jetzt beginnen, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen. Der Zug durcheilt die vier Jahreszeiten und die Lebenszeiten verschiedener Frauengenerationen; so findet der Film zu einer allgemeinverbindlichen Aussage: Es entsteht ein komplexer Querschnitt des Lebens und der Stim­mung in der DDR ein Jahr vor deren Zusammenbruch. WINTER ADE wurde 1988 auch auf der Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche gezeigt und mit einer Silbernen Taube ausgezeichnet.
Helke Misselwitz, Jahrgang 1947, kam auf Umwegen zum Film, studierte von 1978-82 an der Filmhochschu­le Potsdam Babelsberg und war von 1985 bis 1988 Meisterschülerin bei Heiner Carow an der Akademie der Künste der DDR. Hier entwickelte sie das Film­projekt WINTER ADE.

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