St.Pauli – Union Berlin

Es begab sich zu der Zeit als das Wetter besser wurde und die Sonne höher am Himmel stehen wollte, da beschloss ich mein viertes St. Pauli Spiel infolge zusehen.

Also 5:20 Abfahrt Frankfurt/Oder Hbf. Mit mir bestiegen noch 5 Unioner den Zug Richtung Berlin. Also wurde die hinfahrt nicht alt zu langweilig. In Berlin angekommen standen schon ne ganze menge anderer Unioner am Bahnhof rum. Als der Zug Richtung Wismar einfuhr war der run auf Sitzplätze ziemlich groß und man bekam keinen mehr ab, also Schwarzfahren im stehen. Irgendwann war man auch in Schwerin angekommen und man traf auf die anderen 03er. Irgendwann kam dann der Zug nach Hamburg und der run begann aufs neue. Diesmal hatte ich glück und bekam einen Sitzplatz. Als man endlich in Hamburg war und die Polizei ihren Einsatz verplante fuhr man in Ruhe nach St. Pauli und traf auf den Wilden Westen und quatschte mit denen noch ne weile, bis nach und nach das USP eintrudelte! Irgendwann enterte man den Ground und das Spiel ging los.

Auf Seiten der Gäste gab’s einpaar Doppelhalter und eine völlig überforderten Einpeitscher. Auf Seiten der Gastgeber gab’s die üblichen Fahnen und Doppelhalter und ein grossen Doppelhalter mit Friedenstaube. Und für alle gab’s alkfreies Bier und einen Stadionsprecher der gerne eine Fanfreundschaft St. Pauli und Union hätte! Dem entsprechend war auch die Stimmung. Die Gäste machten ein paar Minuten nach ihrer Hymne gute Stimmung, danach kam von den 5000 nicht viel und auch nicht mehr von den St. Paulianern! Es fielen das 1:0 und das 2:0 für die Heimmannschaft die Stimmung wurde besser. In den letzten Spiel Minuten wurde Union besser, zudem bekam ein Stripper auf Union Seite seinen Auftritt und Zog sich auf dem Spielertunnel aus und bemalte seinen Körper rot-weiss dies hob die Stimmung auf beiden Seiten. Dann schoss Union das 2:1 und das 2:2 der Gästemob tobte, die Heimfans waren enttäuscht. Nach Abpfiff schossen die Gäste eine Leuchtspur in die Gegengerade welche ein kleines Kind traf. Dann verließ ich das Stadion und bewegte mich zum Hbf. und man wartete auf den Sonderzug der kurzfristig von der Deutschenbahn eingesetzt wurde.

Als dieser einfuhr begann wieder der run auf die Sitzplätze ich bekam keinen ab und nahm mit vielen anderen auf dem Fußboden platz. Dann nervten wieder einige mit ihrer „Volksmusik“, was aber nicht lange dauerte da die Batterien alle waren und man versuchte zu schlafen. Als am Bahnhof Schönefeld angekommen war, hieß es Endstation und man bestieg die S-Bahn Richtung Ostbahnhof auf der Fahrt wertete man mit dem WS das Spiel aus und verabschiedete sich von ihnen am Ostkreuz, als man wieder am Ostbahnhof war traf ich die Frankfurter wieder und wertete mit ihnen das Spiel aus als dann der Zug Richtung Frankfurt mit reichlich Verspätung einlief, versuchte man zu schlafen und kam gegen 1:00 Uhr in Frankfurt an.

Zum Schluss bleibt zusagen das die Fahrt sich gelohnt hat zu dem Preis. Mit den anderen Babelsbergen ist man dann zum Schluss gekommen das man eigentlich nicht mit 5000 Mann irgendwo hin reisen will, da die Masse doch ziemlich unübersichtlich ist und das viel Platz für rechte Parolen möglich macht!

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