Barcelona-AS Rom 20.02.02

Stadion Nou Camp

Rechtzeitig traf man am Bahnhof von Madrid zur Weiterfahrt nach Barcelona ein. Leider verzögerte sich die Abfahrt und man wartete wie Doof in der großen Halle ohne das man konkrete Informationen hatte. So verspätete sich Alles erst mal um 30 Minuten. Dieses mal hatten wir Nichtraucherplätze, so dass die Fahrt wesentlich entspannter war als noch auf der Fahrt nach Madrid.

Als wir endlich in Barcelona angekommen waren, hatten wir eine ganze Stunde Verspätung. Das brachte uns doch erheblich unter Zeitdruck, da wir ja nicht die letzten am Stadion sein wollten. Zum Glück fanden wir recht schnell die Jugendherberge, so dass wir dann auch recht Zeitig am Stadion waren – denkste! Das Stadion war schon ausverkauft, so dass die ganze Sache etwas kompliziert wurde. Auf dem Schwarzmarkt wurden unglaubliche Summen verlangt, so dass der Gebirgsfuchs sich schon mal nach Lücken im Sicherheitssystem umschaute. Aber er musste einsehen, dass nicht alles was man im Fernsehen sieht, auch gleich selber Anwendung finden kann.

Kurz vor Spielbeginn einigte sich der Gebirgsfuchs mit jemandem und enterte für 60 Euro den Ground und war auch für die Fotos verantwortlich. Ich pokerte draußen etwas länger und brauchte für einen wirklich guten Platz nur 25 Euro berappen. Dadurch verpasste ich aber auch die Choreo zu Beginn. Diesen Deal mit der Eintrittskarte will ich aber noch mal kurz erläutern, denn man wird zum großen Teil mit einer elektronischen Dauerkarte ist Stadion geschleust. Ich hatte das Glück, dass mein „Deealer“ ein Deutscher war und ich noch ein bisschen quarken konnte. Er erklärte mir auch, dass die Dauerkarten hier auch für Pokalspiele und Europapokalspiele gelten. So dürfte sich der eine oder andere im Laufe der Saison eine goldene Nase verdienen.

Das Spiel blieb auch hier unter den Erwartungen zurück. Zur Pause stand es 0:0. Nach der Halbzeit ging Rom dann verdient in Führung, wobei in der Schlussphase Barca dann noch ausgleichen konnte. Der Support war auch nicht so besonders prickelnd – von beiden Seiten. Ich bekam erklärt, dass die Spanier eh nicht so ein gesangsfreudiges Volk sind und das völlig normal sei. Auch von den Römern hatte ich mehr erwartet, aber da die Gästefans auf 2 Seiten im Stadion geteilt waren, lass ich das mal als Ausrede gelten.

In der Jugendherberge traf ich dann den Gebirgsfuchs, dem ich mitteilen musste, dass unsere weitere Planung hinfällig sei, da Valencia schon am Dienstag gespielt hatte.

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