Sampdoria Genua-Cagliari 17.02.02

Stadion Luigi Ferraris

Wir verließen am frühen Morgen die Jugendherberge und warfen noch mal einen Blick aus der Entfernung auf San Siro, verliefen uns dann ein bisschen und auf einmal gerieten wir in Zeitnot. Aber mit einem gekonnten Sprint von der U-Bahn hoch zum Bahnhof erreichten wir unseren IR nach Genua dann doch noch. Nach 2 Stunden waren wir schon da. Wir hinterlegten unser Gepäck am durchaus hübschen Bahnhof und machten einen kleinen Stadtbummel bei herrlichem Sonnenschein. In einer kleinen Gaststätte bekamen wir auch sehr preiswert ein gutes Essen. Nur war es offensichtlich eher ungewöhnlich, dass wir uns auf einen einzigen Gang beschränkten, was etwas ungläubiges Schauen des Kellners zur Folge hatte.

Dann machten wir uns per Bus auf zum Ground. Als wir dann vor so einem gelben Gebäude standen, stellten wir fest, dass der Ground erreicht war. OK, für 13 Euro kauften wir uns eine Karte gegenüber der Heimfans. Das Stadion ist ein wirklich feiner Fußballtempel für etwa 40.000 Zuschauer. Es gibt auf fast jeder Seite 2 Ränge, wobei der Obere etwas steiler war. Lediglich die Gegengerade verfügte sogar über 3 Ränge. Die Gästeblocke (es gibt 2) waren mit Netzen überspannt.

Die Gäste brachten an diesem Tag so 150 Supporters mit, die für durchaus gute Stimmung sorgten und auch das eine oder andere Bengalo zum Brennen brachten. Die Heimfans präsentierten eine große Blockfahne mit den Vereinsfarben, sowie einige Doppelhalter und Schwenkfahnen. Der Support war am Anfang richtig gut wurde aber auch immer leiser.

Das Spiel entwickelte sich zum besten, was ich in meinem Urlaub zu sehen bekommen sollte. Genua ging mit 2:0 in Führung, obwohl auch Cagliari gute Chancen hatte. Nach der Pause kippte das Spiel ganz schnell und auf einmal stand es 2:3. Eigentlich war das Spiel entschieden, denn von den Gastgebern kam nicht mehr viel und so verließen viele Zuschauer das Stadion, obwohl noch gespielt wurde. Über solche Leute kann ich nur lästern und sie sollten auch eine spannende Schlussphase verpassen, in der noch das 3:3 fiel.

Gleich nach Spielschluss machten wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Dummerweise klappte da nicht alles so, wir wir uns das Gedacht hatten. Nach dem man Kreuz und Quer mit dem Bus fuhr, erreichten wir etwas zu spät den Bahnhof. Wir mussten uns ein Taxi nehmen, um zu einem anderen Bahnhof zu gelangen, von dem es dann weiter Richtung Madrid ging…

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